Geilenkirchen - Neuer Schulleiter mit vielen Plänen

Neuer Schulleiter mit vielen Plänen

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Das ist er, der neue „Chef” der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen: Uwe Böken hat viele Pläne. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Eine gute Schule ist nie statisch. Sie muss bereit sein für Veränderungen.” Uwe Böken, neuer Leiter der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen, hat keine sechs Wochen Sommerferien genossen. Zwei waren es. Wie in den vergangenen Jahren. In den Jahren, in denen er seit 1991 stellvertretender Schulleiter war.

Unterrichtspläne wurden von ihm vorbereitet, die letzten Züge vor der Fertigstellung des Erweiterungsbaus begleitet. In der sechsten Ferienwoche war die komplette Schulleitung an Bord. Für die rund 1000 Schüler und 80 Lehrer ist der Schulalltag wieder eingekehrt. Derweil hat der neue Schulleiter viele Pläne. Kurz-, mittel- und langfristige. Kurzfristig will er eine neue Bleibe für die „Ekeltiere” der Schule schaffen.

Denn die Veterinäraufsicht hat kurz vor den Sommerferien den Raum, in dem Reptilien, Vogelspinnen und Rennmäuse beheimatet waren, dicht gemacht, weil Auflagen nicht erfüllt wurden. Die Tiere wurden kurzerhand in Gastfamilien untegebracht. Jetzt sucht Uwe Böken gemeinsam mit dem Förderverein der Schule und der Stadt nach einer Lösung.

Denn: „Die Schüler sollen Tiere nicht nur aus dem Biologiebuch oder Fernseher kennenlernen. Die Fachkonferenz Biologie hat die Tiere in das Unterrichtsprogramm einbezogen. Unser Unterricht soll lebensnah sein. Und das soll auch so bleiben”, erklärt Böken.

Mittelfristig will der Gesamtschuldirektor die Schule auf didaktischer Ebene weiterbringen. „Wir differenzieren die Schüler in den Fächern Mathematik und Englisch bereits in der siebten Klasse in zwei Niveau-Stufen.

Im weiteren Verlauf der Schulzeit nimmt die Anzahl der Differenzierungsfächer weiter zu”, sagt Böken. Er möchte, dass die Schüler „länger gemeinsam lernen”. „Wenn man den bildungspolitischen Kurs der Landesregierung sieht, ist es auch die Marschrichtung in Düsseldorf. Auch dient das der besseren Integration”, sagt Böken, der selbst Mathematik und Physik unterrichtet. Er möchte mit der Differenzierung ein Jahr später beginnen.

„Die Lehrer, die wir dadurch in der siebten Klasse einsparen, können wir in den höheren Klassen zur individuellen Förderung einsetzen.”
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