Geilenkirchen - Neuer Schützenkönig für St.-Sebastianus

Neuer Schützenkönig für St.-Sebastianus

Von: g.s.
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Friedbert Keller (r.) und seine Schützenkameraden gratulieren dem neuen Prinzen Niklas Pätsch (2. v.r.) und dem Königspaar Gisela und Wilfried Lang (3. und 5. v.r.). Foto: Georg Schmitz
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Geilenkirchen. Die Vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellen-Schützenbruderschaften in Geilenkirchen haben nach drei königsfreien Jahren seit dem Wochenende wieder eine Majestät. Mit dem 74. Schuss war es Wilfried Lang gelungen, den Vogel von der Stange zu holen.

Erstmals hatten die Geilenkirchener Schützen ihre Vogelschusswettbewerbe am Pfingstmontag veranstaltet. Der Tag begann mit dem Abholen von Prinz Christoph Pätsch und einem vom Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg musikalisch unterstützten Marsch zum Schulhof des Gymnasiums.

Dort angekommen, hielten sich die Schützen nicht lange mit Vorgeplänkel auf und gaben den Prinzenvogel frei. Schuss Nummer 42 saß, und Niklas Pätsch, Bruder des Vorjahresprinzen, hatte die Prinzenwürde errungen. Nun wurde der „König der Könige“ ermittelt, bei einem Wettbewerb, den die früheren Könige stets unter sich ausmachen. Hans-Werner Gerschel war jetzt der siegreiche Schütze.

Mit Spannung warteten die Zuschauer auf das Ergebnis des Königsvogelschießens. Mit Hubert Laumen, Karl-Heinz Lubberich und Wilfried Lang nahmen drei Schützenbrüder das Ziel aufs Korn. Wilfried Lang gelang schließlich der entscheidende Treffer, und mit seiner Ehefrau Gisela wird er als das lang erwartete Königspaar der St.-Sebastianus- und JunggesellenSchützenbruderschaften bilden.

Wilfried Lang ist „waschechter Hesse“, erst vor drei Jahren nach Geilenkirchen gezogen. Die Familie wohnt in Hünshoven. Der junge König trat bereits kurz nach dem Umzug in die Geilenkirchener Bruderschaft ein.

Wilfried Lang hat sich als treffsicherer Schütze erwiesen und schon beim Schießwettbewerb in der Einzelwertung den ersten Platz belegt. Umso erstaunlicher, weil er bis dahin, betont er, noch nie geschossen hatte. Kaum hatte er sein Talent entdeckt, erklärte er optimistisch: „Ich will jetzt einmal die 150 schießen“. Soll heißen, dass er 15 mal die Zehn, also die Mitte der Scheiben, treffen will.

Kaum waren die Schießwettbewerbe zu Ende, übernahm der stellvertretende Schützenmeister Friedbert Keller die Proklamation des Königs. „Nach mehr als drei Jahren sieht das Königssilber endlich wieder das Licht der Welt“, freute sich Keller blumig. Rudi Grübel wird der Adjutant des Königspaares sein.

Jungschützenmeister Simon Lubberich überreichte dem neuen Prinzen Niklas Pätsch dessen Amtskette.

Nach dem offiziellen Akt ging der Tag des Vogelschusses mit einem gemütlichen Beisammensein zu Ende. Während des Schützentreffs gab die SSB-Big-Band die „Taktfrequenz“ vor und unterhielt mit flotten Rhythmen.

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