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Neue Konzentrationszone für Windräder bei Beeck?

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Mit der Ausweisung einer Konzentrationszone für Windkraftanlagen beschäftigte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung- und Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen.

Dem Ausschuss lag ein Antrag der Firma Davids & Solty vor, nachdem die Stadt Geilenkirchen die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung zusätzlicher Windenergieanlagen schaffen möge. Im Ausschuss wurde mitgeteilt, dass die bestehenden Konzentrationsflächen für Windkraft bei Tripsrath und Lindern belegt sind.

Der Antragsteller hat nun eine Fläche in der Gemarkung Beeck ausgesucht, die sich aufgrund der dort herrschenden Windbedingungen hervorragend eignen würde. Dazu muss allerdings der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden. „Für den Fall, dass sich die Stadt Geilenkirchen dafür entscheidet, den Flächennutzungsplan wie beantragt zu ändern, wäre es wichtig, dass nur in dieser neuen Konzentrationsfläche und auch in den beiden vorhandenen Zonen Windkraftanlagen zulässig sind, nicht aber im restlichen Bereich des Stadtgebietes”, erklärt Alex Jansen vom Bauverwaltungsamt.

Dies wiederum habe zur Folge, dass das gesamte Stadtgebiet auf die Frage hin untersucht werden müsse, wo sich denn eine derartige Fläche anbiete. Es könne nicht von vorneherein davon ausgegangen werden, dass eine bestimmte Fläche im Ergebnis als Konzentrationszone für Windkraftanlagen ausgewiesen würde. Im Vorfeld seien auch viele Fachbereiche, Meinungsträger und Bürger zu beteiligen.

Schranken fallen weg

Der SteWi-Ausschuss hatte darüber zu befinden, ob der Flächennutzungsplan mit dem Ziel einer Ausweisung einer weiteren Konzentrationszone für die Erzeugung von Windenergie geändert und eine entsprechende Planungsvereinbarung mit dem Antragsteller geschlossen werden soll. Ohne große Diskussionen folgte der Ausschuss dem Beschlussvorschlag und stimmte bei 16 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen zu.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit der Änderung des Bebauungsplans Nr. 34 der Stadt Geilenkirchen. Auf dem derzeit brachliegenden städtischen Grundstück zwischen In der Au und der Haihoverstraße ist angrenzend an den Rewe-Parkplatz eine Erweiterung des Parkraumes geplant, um nach Fertigstellung den kompletten Bereich in einen öffentlichen, bewirtschafteten Parkplatz umzuwandeln. Damit würden dann die Schranken an den Ein- und Ausfahrten des Parkplatzes wegfallen und langjährige Staus in der Haihoverstraße der Vergangenheit angehören.

Außerdem gebe die Maßnahme den direkten Blick aus Richtung Beamtenparkplatz in die Haihoverstraße frei und erleichtere auswärtigen Besuchern die Wegefindung ins Zentrum.

Einstimmig stimmten die Ausschussmitglieder für den Beschlussvorschlag an den Stadtrat, den Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren zu ändern.
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