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„Neue Bilder“ im Haus Basten: Kein Weg ist vorgegeben

Von: g.s.
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Eine künstlerische Einheit: Malerin Uschi Zantis und Pianistin Gerta Steck. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. „Meine Bilder sind Bilder der Realität, die mit denen der Träume verschmelzen“, sagt Uschi Zantis über ihre Werke. Die Übach-Palenberger Künstlerin stellt unter dem Titel „Neue Bilder“ bis zum 26. Mai einen Teil ihres aktuellen Repertoires in der Galerie Haus Basten in Geilenkirchen aus.

In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen machte die Künstlerin seit Anfang der 90er Jahre auf sich aufmerksam und hat sich zwischenzeitlich einen klangvollen Namen erarbeitet. So überraschte es nicht, dass sich die rund 70 Besucher bei der Vernissage am Sonntag zur Hälfte aus Kunstschaffenden rekrutierte. „Für Ihre Bereitschaft, uns einen kleinen Eindruck in Ihre höchst umfangreiche und imposante Arbeit zu gewähren, danke ich Ihnen vielmals“, wandte sich Bürgermeister Thomas Fiedler an die Malerin.

Der oftmals gestellte Frage „Was ist Kunst“ konnte der Ratsvorsitzende mit einem Ausspruch von Wilhelm Busch entgegentreten: „Kunst ist die Verzierung der Welt“. Und der Dichter Jean Paul habe einmal gesagt: „Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“ Diesen beiden Aussagen stimmte Thomas Fiedler gerne zu. „Kunst ist zwar im Allgemeinen nicht lebensnotwendig, aber sie trägt doch im Wesentlichen dazu bei, unseren Alltag zu verschönern“, so der Bürgermeister. „Ihre Kunstwerke sind Ausdruck ihrer Kreativität und eine besondere Form der zwischenmenschlichen Kommunikation. Ihre Bilder kommunizieren mit uns“, so Thomas Fiedler.

Kunst und Musik harmonieren bestens, dass zeigte sich in den musikalischen Werken von Beethoven, Chopin und Liszt, die gekonnt von Pianistin Gerta Steck aus Oberhausen dargeboten wurden und der Vernissage einen würdigen Rahmen boten. Gerta Steck, eine Schwägerin von Uschi Zantis, erhielt ebenso viel Applaus für die gefühlvoll gespielten Klavierbeiträge wie die Malerin für ihre Werke.

Einigen Gästen fiel auf, dass die Bilder der Übach-Palenberger Künstlerin nicht, wie meist üblich, auf der Vorderseite signiert sind. „Meine Signatur befindet sich auf den Rückseiten der Bilder“, erläuterte Uschi Zantis gerne, die auch vielen Werken keinen Titel gegeben hat.

„Damit dem Betrachter kein bestimmter Weg vorgegeben wird“, ließ Kunsthistoriker Stefan Skowron wissen, der in die Ausstellung eingeführt hatte. „Es ist alles gemalt“, brachte es Skowron auf den Punkt.

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