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Natürlicher Hochwasserschutz für Geilenkirchen

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Würde die Wurm vor der Brücke unter Druck gesetzt, wäre die Situation entschärft. Dafür könnten die Schüler von St. Ursula und Patienten des Krankenhauses nasse Füße bekommen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Sie haben nichts verstanden. Sie wollen mit Ihrem Antrag doch nur auf einen fahrenden Zug aufspringen”, erklärte ein sichtlich erboster Beigeordneter Hans Hausmann in Richtung Grünen-Sprecher Jürgen Benden.

Und: „Sie glauben wohl, Sie müssten die Verwaltung morgens anstoßen, damit sie arbeitet.” Benden dazu: „Nein, nur die Verwaltungsspitze!” Es ging um den Antrag der Grünen, alle sich bietenden Möglichkeiten zur Renaturierung der Wurm zu überprüfen.

Die Landesregierung wolle insgesamt 2200 Kilometer nordrhein-westfälische Fluss- und Bachlandschaften ökologisch verbessern und überall dort, wo es möglich ist, wieder in einen natürlichen Zustand versetzen. Durch die Renaturierung der Wurm würde ein natürlicher Hochwasserschutz für Geilenkirchen entstehen.

Hausmann erinnerte daran, dass sich Rat und Verwaltung seit 30 Jahren mit Renaturierung und Hochwasserschutz beschäftigen. Die Situation sei nicht zufriedenstellend, allerdings sei man mit dem Wasserverband ständig im Gespräch.
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