Geilenkirchen-Teveren - Nato-Airbase: Piloten drehen für die Fotografen eine Extrarunde

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Nato-Airbase: Piloten drehen für die Fotografen eine Extrarunde

Von: Georg Schmitz
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Auch dieser Kampfjet Phantom gibt für die Spotter ein gutes Motiv ab: Mehrere Hundert haben sich mit Kamera und Regenschirm in Position gebracht - Immer auf der Suche nach dem besten Motiv. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren. Was sich da am Freitag fast den ganzen Tag lang über den Köpfen der Geilenkirchener abspielte, erregte die ungeteilte Aufmerksamkeit vieler Freunde historischer und moderner Flugobjekte.

Für den Tag der Offenen Tür aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Nato E-3A Verbandes ist es den Organisatoren für die Ausstellung auf dem Flugfeld gelungen, zahlreiche Flugzeug- und Hubschrauberschätzchen auf die Airbase zu holen.

Die mussten natürlich nach Teveren geschafft werden, und das gelang am besten über den Luftweg. So flogen die zwei Dutzend Schmuckstücke internationalen Flugzeugbaus von morgens bis Spätnachmittags ein - und wurden dort sehnsüchtig erwartet. 375 Spotter, so der Fachausdruck für die mit Kamera bewaffneten Flugzeugliebhaber, hatten sich für das Fotoshooting angemeldet und waren auch erschienen.

Ein Spotter ist eine Person, die sich mit gezieltem Beobachten von Objekten beschäftigt. Das „Planespotting” (englisch für beobachten und fotografieren von Flugzeugen) wird überwiegend in unmittelbarer Nähe eines Flughafens betrieben. Hier sind tagaus, tagein viele Objekte der Begierde in der Luft, und lassen sich beim Anflug bestens fotografieren.

Es lag sogar eine Anmeldung eines Mannes aus Singapur vor, doch hatte dieser in letzter Minute keinen Flug mehr bekommen. Dafür waren aber Spotter aus Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und den USA eigens für das Ereignis aus ihren Ländern angereist.

Auch außerhalb des Flugplatzes harrten noch über 100 Spotter der Dinge, die sich da aus der Luft näherten. Geert Meuris (39) aus Berlaar/Belgien hatte über das Internet von den ankommenden Flugzeugen erfahren und war zur Base gekommen. Seit über 20 Jahren widmet er sich seinem Spotting-Hobby und möchte es nicht missen.

So steht es auch um die anderen Flugzeugbegeisterten, die im Regen ausharren und jede ankommende Maschine knipsen. Alle sind gut beschirmt und mit Regenjacken ausgestattet und haben jede Menge Ausrüstung mitgebracht. Dazu gehören Leitern, Stühle und Tische und Wechselobjektive für die Kamera.

Während einige TV-Sender die anfliegenden Flugzeuge und Hubschrauber gut im Bilde hatten, kommt es bei den Fotografen zu Problemchen, wenn ihnen gerade mal ein Kollege durch das Bild läuft. Da wird dann mal ein wenig geschimpft.

Die Flugzeugbesatzungen zelebrieren die Landung extra für die zahlreichen Kameras. So überfliegen einige die Runway erst ganz langsam, um dann zu landen und anschließend noch einmal langsam an den Fotografen vorbeizurollen. Da müsste eigentlich jeder zu einem Schnappschuss kommen. Besonders gelobt wurde der „Tanz der Helikopter”, als nämlich drei große Hubschrauber vor den Spottern eine tolle Choreografie vorführten.

Alle Flugzeuge und Hubschrauber sind beim 30-Jährigen am Samstag und Sonntag in ruhendem Zustand zu bewundern.
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