Geilenkirchen-Bauchem - Nachholaktion für sauberen Stadtteil beschäftigt auch FC-Jugend

Nachholaktion für sauberen Stadtteil beschäftigt auch FC-Jugend

Von: g.s.
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Joshua Berens, Kerstin vom Scheidt (v.l.) sowie Resi Hensen freuen sich mit Leonie und Marvin Deckers (v.r.) über die gelungenen „Ohrwurmtöpfe“ als Rückzugsplatz für Insekten & Co. Foto: Georg Schmitz.

Geilenkirchen-Bauchem. In der Herbstzeit fegt nicht nur der Wind, sondern auch der Besen durch Bauchem und sorgt für blanke Wege und ein sauberes Umfeld. Das aber ist im Stadtteil üblicherweise in den Frühjahren angesagt.

Zum Saubermachen im ersten Halbjahr war es in diesem Jahr leider nicht gekommen, denn um die geplante Zeit brannte, im April, das lokale Hallenbad nieder. So hatten sich die Mitglieder des FC Germania Bauchem dazu entschlossen, den Dorfputz jetzt nachzuholen.

Der Verein hatte 45 Helfer von Jung bis Alt auf freiwilliger Basis aktivieren können, die am Morgen mit Besen, Schaufel, Handschuhen und Müllsäcken ausgerüstet ausschwärmten. „Das Material hat der FC Germania Bauchem zur Verfügung gestellt“, sagt Markus Diederen, der seit 14 Jahren Jugendleiter des Vereins ist; bei den Wahlen in dieser Woche will er allerdings sein Amt in jüngere Hände legen.

Während die D und A-Jugend das Gelände rund um den Sportplatz aufräumte und auch gleich Müll und Unrat in den angrenzenden Straßen einsammelte, beschäftigten sich die Bambini und die E-Jugend mit dem Basteln von Nisthilfen und „Unterkünften“ für Insekten.

So entstanden unter anderem ein Dutzend Ohrwurmtöpfe, die an Bäumen aufgehängt werden. Die Holzwolle in dem mit der Öffnung nach unten hängenden Blumentopf wird mit einem Drahtgeflecht fixiert. Darin sammeln sich dann Blattläuse und andere Kleinlebewesen oder deren Larven, die Obstbäumen und Sträuchern schaden könnten. Dann kommt der Ohrwurm in die Szene, dessen Ernährung aus diesen Kleininsekten besteht.

Bei den Bastelarbeiten unterstützt wurden die Kinder von Resi Hensen und Kerstin vom Scheidt sowie Joshua Berens und Dirk Thiel. Die Bastelei spielte sich im Container neben dem Sportplatz ab, der nach dem Verlust von Versammlungsraum und Restaurant als provisorischer Treff für die FC-Mitglieder dient. Fleißig schleppten die Mädchen und Jungen Flaschen, Plastikkram und sogar Schuhe wie auch eine Absperrbake und anderen Müll an, der später der entsorgt wird.

Nach Ende der Aktion hatte sich viel Unrat angesammelt, und das zeigte den Organisatoren, dass ein Dorfputz auch im Herbst sehr nützlich sein kann.

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