Nach langem Weg zum Schießen ein zweifacher König

Von: g.s.
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Fahnenoffizier Gerd Maibaum (r.), Brudermeister Andreas Tegtmeyer (3.v.r.) und König Friedhelm Thelen (2.v.l.) gratulieren den neuen Majestäten Henrik Kappes (l.), Andrea Werden (2.v.r.) und Königspaar Silke und Heinz-Rudi Sauren. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. In Immendorf sind die Schützen der St. Petri und Pauli-Bruderschaft schon 2011 überein gekommen, ihre Könige für eine Regentschaftszeit von zwei Jahre auszuschießen. Das ist dem „Zahn der Zeit“ geschuldet und soll dem häufig grassierenden Mangel an Majestäten vorbeugen.

Und die Serie der Vogelschüsse begann bereits vor Christi Himmelfahrt auf dem Schießstand in Apweiler. Beim Königspokalschießen wird alljährlich ein Cup unter den bisherigen Königen ausgeschossen. Fahnenoffizier Gerd Maibaum setzte hier den entscheidenden Treffer. An Christi Himmelfahrt trafen sich die Schützen dann zunächst am Saal Pongs, um von dort mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Immendorf den relativ weiten Weg nach Apweiler anzutreten.

Brudermeister Andreas Tegt­meyer begrüßte die Schützenbrüder und -schwestern auf dem Hof Kappes, bevor als Erstes der Schülerprinz ermittelt wurde. Mit dem 121. Schuss fiel der Vogel von der Stange, und das war Henrik Kappes zu verdanken. Mit dem Prinzenvogel ging es weiter, und es fand sich eine Prinzessin mit Andrea Werden, die mit dem Schuss Nummer 278 final traf und ebenfalls in die Reihe der Majestäten aufgenommen wurde.

Die Zuschauer erwarteten danach sehr gespannt den neuen König. Wie bei der Bruderschaft üblich, gibt der amtierende König – in diesem Fall Friedhelm Thelen – vor dem Schießwettbewerb den Ehrenschuss ab. Drei Immendorfer Schützen nahmen dann den Vogel aufs Korn und schossen in Konkurrenz. Nur einer konnte gewinnen – und auch mit dem 121. Schuss stand um 19.45 Uhr der Sieger fest: Heinz-Rudi Sauren schoss sich zum zweiten Mal nach 2009 zum Titel und wird beim Patronats- und Sommerfest am 29. Juni sein Königssilber während des Gottesdienstes in Empfang nehmen.

Zusammen mit seiner Königin Silke repräsentiert Heinz-Rudi Sauren dann die Bruderschaft – natürlich für zwei Jahre.

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