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Musikalische Reise durch deutsche Lande

Von: akf
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Der Werks-Chor von Schlafhorst
Der Werks-Chor von Schlafhorst begeisterte bei seinem Konzert in der Lohnhalle. Foto: Goerg Schmitz

Übach-Palenberg. „Wir sind durch Deutschland gefahren vom Meer bis zum Alpenschnee, wir haben noch Wind in den Haaren, den Wind von Bergen und Seen!”

So lautete der Titel des Konzertes des Werks-Chores Schlafhorst, mit dem er in der Lohnhalle des Carolus-Magnus Centrums seinen Veranstaltungsreigen 2012 eröffnete und die Besucher auf eine musikalische Reise durch etliche deutsche Lande mitnahm. Wie gewohnt locker, fröhlich und beschwingt präsentierten sich die Sänger mit ansprechendem Programm.

Die Resonanz mit rund 180 Besuchern war wie gewohnt hervorragend. Für die in die Jahre gekommene Sängerschar des Werks-Chores hatte unter Leitung von Helmut Esser ein abwechslungsreiches Repertoire mit etlichen Höhepunkten unterschiedlichster Art einstudiert.

Unterstützt und begleitet wurde der gastgebende vocale Klangkörper einmal mehr vom leistungsstarken Kirchenchor „St. Martinus” Oidtweiler mit seinen rund 40 Sängerinnen und Sängern. Bevor die Chöre mit ihrer musikalischen „Arbeit” auf der Bühne begannen, ihre Visitenkarten abgaben und das Geschehen seinen Lauf nahm, hieß Vorsitzender Kurt Müller etliche Gäste, vornehmlich Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch mit Gattin, sowie Vertreter von Rat und Verwaltung und befreundete Chöre willkommen.

Die Darbietungen wurden einmal mehr von Jürgen Günder am Keyboard bzw. an der Orgel begleitet. Der Werks-Chor eröffnete seinen Vortragsreigen mit „Das Morgenrot”, dem wohl beliebtesten Chorwerk von Robert Pracht (1878-1961). Es schloss sich die schmissige Weise „Es war in Königswinter” von H. Kern und den unvergessenen „3 Colonias” an. „Mein Moseltal” von Willi Stotz und die oftmals besungene „Loreley” von Heinrich Heine (1799-1856) und von Friedrich Silcher (1789-1860) vertonte Weise zählte zum Repertoire der Schlafhorst-Sänger.

Schwungvoll und schmissig beendete der Chor mit den bekannten Liedern „Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren” von Fred Raymond (1900-1954) und aus dem deutschen Heimatfilm von 1956 „Die Fischerin vom Bodensee” von Franz Winkler seinen Auftrittsblock. Das großartiges Können präsentierte danach mit dem „Das Ave Maria der Berge” von Otto Groll und dem Titel „Solang man Träume noch leben kann” von Aron Strobel der gemischte Kirchenchor „St. Martinus” Oidtweiler.

Gemeinsam brachten Werks-Chor und Kirchenchor die Volksweise „Wenn der Wein blüht” zu Gehör, bei dem das Publikum mit einstimmte und zur Pause einlud. Danach entführte der Kirchenchor die Zuhörer mit dem „Rennsteig-Lied” von Herbert Roth in den Thüringer Wald und zur Volksweise „Hohe Tannen” von Rübezahl reich sowie hin bis zum schmissigen Bern mit „Solang noch unter Linden” von Walter Kollo. Der Werks-Chor Schlafhorst brachte „Berliner Jungens” von Erika Brüning, „Es löscht das Meer” von Friedrich Silcher, „Der „Ohrwurm”, „Auf der Lüneburger Heide” sowie „Lieder so schön wie der Norden” von J. Frankfurter zu Gehör.

Einen weiteren Höhepunkt im Schlussteil gab es mit dem Tenorsolo von Mathias Franken mit der zu Herzen gehenden Weise „Kleine Möwe flieg nach Helgoland” von Jim Cowler. Der Oidtweiler Frauenchor intonierte „Wärst du doch in Düsseldorf geblieben” von Christian Bruhn. Die musikalische vocale Deutschland-Reise endete mit beiden Chöre und eine Hommage an Köln wie „Du bes die Stadt...” und Aachen „Wer einmal in Aachen war, der findet des wunderbar” sowie der Feststellung „So schön kann Deutschland sein.”
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