Heinsberg - Mord im Greko-Gebäude: Nachbarin unter Tatverdacht

Mord im Greko-Gebäude: Nachbarin unter Tatverdacht

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Heinsberg. Obwohl das Motiv noch nicht einwandfrei geklärt ist, bestätigt sich offenbar der Verdacht einer nachbarschaftlichen Auseinandersetzung, die am Samstag zum Tode eines Mannes geführt hat, der mit seiner Frau im ersten Stock des Greko-Gebäudes an der Heinsberger Hochstraße lebte.

Der Aachener Staatsanwalt Dr. Jost Schützeberg sagte am Dienstag gegenüber unserer Zeitung, dass es sich bei dem Opfer um einen 69-jährigen Mann handele. Unter Tatverdacht steht jedoch nicht seine Frau, die noch am Tattag alkoholisiert im Bereich des City-Centers aufgegriffen worden war, sondern die Nachbarin, die auf dem selben Flur lebte.

Letzteres erklärt auch die Tatsache, dass ihre Wohnungstür ebenfalls durch die Polizei mit einem Klebestreifen versiegelt worden war, wie Recherchen vor Ort ergeben hatten.

Zwischenzeitlich liegt der Staatsanwaltschaft das Obduktionsergebnis der Gerichtsmedizin aus Köln vor.

Demnach starb der 69-Jährige, der mit mehreren Messerstichen im Rücken auf der Couch sitzend aufgefunden worden sein soll, „durch eine Wechselwirkung aus Blutverlust und Alkoholeinwirkung“, wie es Schützeberg formulierte.

Die 57 Jahre alte Nachbarin, gegen die im Hinblick auf die von der Staatsanwaltschaft vermutete Körperverletzung mit Todesfolge ein einstweiliger Unterbringungsbefehl erging, befinde sich immer noch in der Psychiatrie, so Schützeberg.

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