Mit Zipfelhut zum Festtreiben

Von: g.s.
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Unter den Blicken von Ortsvors
Unter den Blicken von Ortsvorsteher Leonhard Kuhn, Leo Hennes und Josef Zimmermann (v.r.) schlägt Peter Zimmermann beim Würmer Oktoberfest das Fass an.

Geilenkirchen-Würm. Bayrisches Oktoberfest im Geilenkirchener Stadtteil Würm: Zum zwölften Mal hatte die St.-Gereon-Schützenbruderschaft Würm die Bürger der Fünf-Dörfer-Gemeinschaft zum Fest in das schön geschmückte Gereonhaus eingeladen.

Dass die Gäste in „Krachledernen und Dirndl” sich schon im Vorfeld auf bajuwarische Stimmung eingestellt hatten, dürfte allen klar sein. Die Geschäftsführerin der ausrichtenden St.-Gereon-Schützenbruderschaft, Annemie Hensen, hieß am Abend viele Gäste zum „rustikalen” Oktoberfest im feucht-fröhlichen Umfeld willkommen.

Neben dem äußeren weiß-blauen Beiwerk und genügend Bier waren Haxen und Weißwurst, Krautsalat und Bratkartoffeln Garant für ein stimmungsvolles Oktoberfest. Eröffnet wurde das Fest mit dem offiziellen Fassanstich. Nachdem im vergangenen Jahr Löscheinheitsführer Josef Zimmermann das Bier zum Fließen gebracht hat, griff diesmal sein Vater Peter Zimmermann zum Hammer. „Ich habe mich mit Schweinshaxen gestärkt und brauche deshalb nur drei Schläge”, teilte der 82-Jährige vor dem Fassanstich mit. Es war das erste Mal, dass der Schreinermeister im Ruhestand, der der Bruderschaft seit über 60 Jahren die Treue hält, ein Fass anschlug.

Zimmermann sollte nicht nur Recht behalten, er lag sogar unter seinem sich selbst gesetzten Ziel: Schon nach zwei gekonnten Schlägen floss der Gerstensaft in Strömen. Gar zünftig ging es dann im Laufe des Abends und der Nacht zu. Schunkeln war bis in die frühen Morgenstunden angesagt, und im „Saal der guten Laune” konnte Pfarrer Norbert Kaluza mit Zipfelhut und Schneebrille bestens mithalten. Unterstützt wurde die St.-Gereon-Bruderschaft wieder von freiwilligen Kräften der Löscheinheit Würm. Auch zwei Dutzend weiteren Helferinnen und Helfern ist es zu verdanken, dass das Oktoberfest sich zu einem schönen Erfolg entwickelte.

Der fröhlichen Festivität folgte mit dem Patrozinium am Sonntag ein offizieller und festlicher Anlass.

Die von Pfarrer Norbert Kaluza zelebrierte Festmesse in der Pfarrkirche St. Gereon wurde vom Kirchenchor St. Katharina Immendorf mitgestaltet. Nach der Messe marschierten die Schützen unter musikalischer Begleitung des Musikkorps Würm zum Ehrenmal, wo im Gedenken der verstorbenen Schützenbrüder ein Kranz niedergelegt wurde. Ein Frühschoppen bildete den Abschluss der zweitägigen Feierlichkeiten.
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