Gangelt - Mercatorschule will weiter um ihre Zukunft kämpfen

Mercatorschule will weiter um ihre Zukunft kämpfen

Von: hama
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Marcel Driessen, Leiter der Mercatorschule unterschreibt einen Kooperationsvertrag mit den Gangelter Einrichtungen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Wie sieht die Zukunft der Gangelter Mercatorschule aus? Damit befassten sich die Mitglieder des Förderschulzweckverbandes der Kommunen Geilenkirchen, Selfkant und vom Standort Gangelt im Rahmen der Haushaltsberatungen.

Schulleiter Marcel Driessen zitierte bei seinem jährlichen Bericht aus dem Schulentwicklungsplan des Kreises Heinsberg, wonach die Förderschule in das Regelschulsystem „aufgelöst” wird. „So überzeugt wir in Gangelt von unserer Schule sind, so sind wir überzeugt davon, dass sich das System ändern wird!”

Einen Zeitrahmen gibt es bis jetzt nicht und im Ausschuss wurde Kritik daran laut, dass es in NRW nicht einmal ein Konzept gebe, wie die Schullandschaft zukünftig aussehen werde. Marcel Driessen machte darauf aufmerksam, dass heute der Elternwille entscheidend für die Wahl der Schule sei.

„Dann müssen wir uns überlegen, wie wir dem Druck der Eltern begegnen”, eröffnete Jürgen Benden (Geilenkirchen) die Diskussion. „Geschütztes Lernen” werde in Gangelt geboten. „Es wäre eine Katastrophe, wenn die Schule wegkommt”, meinte Josef Werny (Selfkant). „Man muss doch sehen, dass die Kinder in unserer Schule die besseren Möglichkeiten haben”, nahm Marlis Tings (Geilenkirchen) die Eltern in die Pflicht.

Während man im Allgemeinen dem gemeinsamen Lernen skeptisch stand, konnte Hans Schürgers (Selfkant), der Lehrer an der Gangelter Hauptschule ist, von positiver Integration berichten: „Integration ist eine Sache der Voraussetzungen!” Am Ende einigte man sich darauf, dass die drei Bürgermeister, der Vorsitzende Thomas Fielder (Geilenkirchen), Verbandsvorsteher Bernhard Tholen (Gangelt) und Herbert Corsten (Selfkant) beim Landrat vorstellig werden und a den Erhalt der Mercatorschule einfordern werden.

„Unspektakulär” sei der Haushalt, setzte Gangelts Beigeordneter Gerd Dahlmanns den Zahlen voran. Der Ergebnisplan sieht Erträge von 333.600 Euro (Vorjahr 334.600 Euro) und Aufwendungen in Höhe von 367.800 Euro (371.700 Euro). Das Minus von 34.200 Euro wird aus der Rücklage finanziert. Die Verbandsumlage steigt um 10.000 Euro auf 285.000 Euro. Geilenkirchen trägt gemäß den Schülerzahlen 185.020 Euro, Gangelt 48927 Euro und der Selfkant 51053 Euro.
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