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Mehrere Ölsperren auf der Wurm nach Entladeunglück

Von: g.s./eska
Letzte Aktualisierung:
Großes Aufgebot der Feuerwehr
Großes Aufgebot der Feuerwehr am Montagabend bei Rimburg. Nachdem in Herzogenrath Diesel ausgelaufen war und die Wurm erreicht hatte, wurden mehrere Ölsperren eingerichtet. Foto: Georg Schmitz

Übach-Palenberg. Alarm aufgrund einer Ölverschmutzung der Wurm gab es am Montagabend für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Übach-Palenberg. Nach einem Unglück beim Entladen eines Lastwagens in Herzogenrath waren etwa 700 Liter Dieselkraftstoff in die Wurm gelangt.

In der Nachbarstadt der Städteregion hatte auf dem Gelände des betroffenen Unternehmens der Fahrer eines Gabelstaplers den Tank des Lastwagens getroffen, schildert die dortige Feuerwehr, so dass sich recht schnell angenommen 700 Liter Diesel entleerten und über einen Oberflächenwasserkanal die Wurm erreichten. Infolge bildeten sich ein leichter Ölfilm und typischer Geruch.

Die Löschzüge Herzogenrath und Kohlscheid (Gerätewagen Umweltschutz) errichteten in Merkstein in Höhe der Kirchrather Straße eine Ölsperre auf dem Fluss. Aus Sicht der Herzogenrather sei der Dieselkraftstoff aufgrund des regnerischen Wetters schnell und auch stark verdünnt worden.

In Übach-Palenberg wurde die GSG-Einheit („Gefährliche Stoffe und Güter”) um 19.40 Uhr alarmiert. 32 Feuerwehrleute aus den Löscheinheiten Boscheln, Frelenberg und Übach schafften an der Rimburger Mühle die Infrastruktur für die zusätzliche Hilfe.

An zwei Stellen im Abstand von rund 100 Metern richteten die Einsatzkräfte im Licht der Scheinwerfer Ölsperren ein, an denen der ankommende Diesel mit Bindemittel neutralisiert werden sollte. Für alle Fälle hielt die Feuerwehr ein Schlauchboot bereit, das aber nicht zum Einsatz kam.

Man hatte Glück: Nur leichte Ölschlieren kamen mit dem durch den Regen erhöhten Wasserspiegel in Rimburg an, so dass keine Umweltschäden zu befürchten waren, so Übach-Palenbergs Vize-Wehrchef Detlef Mäntz. Der größte Teil des Diesels war offenbar schon bei Merkstein abgefangen worden.

Nach rund zwei Stunden packten die Feuerwehrleute wieder ein und rückten ab.
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