Geilenkirchen - Mehr Eingangsklassen an Grundschulen als vorgesehen

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Mehr Eingangsklassen an Grundschulen als vorgesehen

Von: mh
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Geilenkirchen. Nachdem am Wochenende die Anmeldefrist an der städtischen Realschule abgelaufen ist, konnte die Verwaltung bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales, Sport und Kultur jetzt die aktuelle Anmeldezahl mitteilen: Bei 46 Anmeldungen musste kein Schüler abgewiesen werden.

An der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule als zweite städtische weiterführende Schule gab es 146 Anmeldungen, wovon nur 111 aufgenommen werden konnten. Die Sekundarstufe II (Oberstufe) der Gesamtschule verzeichnete 170 Anmeldungen, wovon 126 berücksichtigt wurden.

Eine gute Nachricht gab es in der Ausschusssitzung für die Grundschulen. Hier werden elf – statt der zunächst geplanten zehn – Eingangsklassen eingerichtet: KGS Geilenkirchen 3 (hier waren zunächst nur zwei Klassen vorgesehen), Gemeinschaftsgrundschule (Europa-Grundschule) Geilenkirchen 2, KGS Teveren 1, GGS Gillrath 2, KGS Würm 1, KGS Immendorf 2.

Dass die Einrichtung der dritten Eingangsklasse für die KGS Geilenkirchen möglich wurde, liege – wie Beigeordneter Herbert Brunen erläuterte – an der Ausweitung des gesetzlich vorgeschriebenen Berechnungsverfahrens.

Demnach gilt die Zahl 23 als Richtzahl, durch die die Anmeldezahl geteilt werden muss. Damit wäre man mit 223 vorliegenden Anmeldungen bei zehn Klassen gelandet.

Wie Brunen erklärte, könne man nun Prognosezahlen, die sich aus abzusehenden Veränderungen bis zum Schuljahresbeginn ergeben (zum Beispiel durch Umzüge oder Wiederholer), einbeziehen, was zu einer Prognosezahl von 238 und damit zu insgesamt elf Eingangsklassen führe. Klassenräume, so Brunen, stünden ausreichend zur Verfügung.

In der Diskussion zeigten sich die Sprecher aller Fraktionen erleichtert über diese Entwicklung. Einstimmig gab der Ausschuss grünes Licht für die Einrichtung der elf Eingangsklassen.

Beigeordneter Herbert Brunen ging zudem kurz auf die Situation der Förderschulen im Kreis Heinsberg ein.

Ziel der Kreispolitik sei es, zwei Förderschulen im Kreisgebiet zu erhalten, wobei eine dem Südkreis diene. Diese werde durch eine Zusammenlegung der Mercatorschule (Gangelt) und Don-Bosco-Schule (Heinsberg) entstehen. Die beiden Standorte Gangelt und Heinsberg sollen unter dem gemeinsamen Dach erhalten bleiben.

Endgültig auslaufen wird die Bundesförderung für die Schulsozialarbeit, die Ende 2013 für ein halbes Jahr verlängert wurde.

Während Peter Pauli als Leiter der Realschule den künftigen Verzicht auf zwei Sozialarbeiterinnen der Schule bedauerte, erklärte Uwe Böken für die Gesamtschule, dass man dort von der Möglichkeit, eine Lehrerstelle in eine Sozialarbeiterstelle umzuwandeln, Gebrauch gemacht habe.

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