Masse und Klasse stimmen bei Adventsvorstellung in Prummern

Von: mabie
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Beeindruckend war nicht nur die Zahl der Musizierenden beim Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Prummern, auch die musikalischen Leistungen waren hervorragend. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Fast schon ein wenig zu klein war am vierten Adventssonntag die Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Prummern. Denn beim Adventskonzert war nicht nur der Andrang bei den Gästen sehr groß, auch die Zahl der vertretenen Musiker ließ es im Kirchenschiff schnell eng werden.

Das tat der Freude an einem großartigen Konzertabend aber keinen Abbruch und nicht nur Vorsitzender Heinz-Willi Barth freute sich über die Gäste von der „Vielharmonie Tripsrath“, die zum ersten Mal mit von der Partie waren. „Es ist das elfte in einer Reihe von Prummerner Kirchenkonzerten seit 1991 und hat deshalb schon eine lange Tradition“, freute sich Heinz-Willi Barth.

Eine Premiere war es auch für das knapp 40-köpfige Jugendorchester, das erstmals bei einem Kirchenkonzert mitwirkte. „Darauf sind wir sehr stolz, schließlich findet eine derart florierende Nachwuchsabteilung eines Dorfvereins kaum ihresgleichen“, so der Vorsitzende Barth.

Die jungen Musiker aus Prummern waren es auch, die unter der Leitung von Michaela Geisinger mit Liedern wie „Hört der Engel helle Lieder“ oder „We Wish You a Merry Christmas“ den musikalischen Abend eröffneten.

Michael Jansen an der Orgel sorgte nicht nur beim Zwischenspiel „Macht hoch die Tür“ für eine tolle musikalische Untermalung, sondern zeigte im Zusammenspiel mit Rainer Lauterbach an der Klarinette bei „Aurora, Maliak“ aus den „Nordischen Reflexionen“ von Mikael Borresen auch solo seine Klasse.

Für einen herrlichen musikalischen Dialog standen auch die abwechselnden Darbietungen des Musikvereins Prummern und der Vielharmonie. So zeigten die Damen und Herren des Musikvereins bei „Praise to You“, „Virginia“ oder auch dem hymnischen „You Never Walk Alone“ unter der bewährten Leitung von Theo Peeters ihre ausgezeichnete Klasse. Peter Hilla als Leiter der Vielharmonie aus Tripsrath zeigte im Gegenzug bei Titeln wie „Tollite Hostias“, „Caro mio ben“ oder dem „Weihnachts-Wiegenlied“, wie gut die Sängerinnen und Sänger für harmonische Melodien sorgen können.

Spätestens beim gemeinsamen Schlusslied „Tochter Zion“, das von den begeisterten Gästen gerne mitgesungen wurde, brandete der schon zwischenzeitlich reichlich gespendete Beifall zu einem tosenden Jubel hoch, der zeigte, dass hier ein großartiges Konzert für viel Begeisterung sorgte.

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