Marienberger Tagebau soll der Naherholung dienen

Von: mabie
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Die ehemalige Quarzsandgrube bei Marienberg soll ein Teil des Naherholungskonzeptes der Stadt Ubach-Palenberg werden. Foto: Bienwald

Übach-Palenberg. Bereits am 30. September 1999 wurde von den Rheinischen Baustoffwerken ein Abschlussbetriebsplan für den Quarzsandtagebau in Marienberg vorgelegt. Inzwischen ist etwas Gras über die Sache gewachsen, doch im Juli dieses Jahres wurde eben jener Plan nochmal geändert.

In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses stellte Horst Tacken von der Stadtverwaltung die Modifikationen vor. In Abstimmung mit der Stadt, den Landschaftsbehörden und dem Forstamt wird der im Süden, nahe der ehemaligen Zufahrt gelegene Bereich ausgedehnt.

In dieser Tallage wird eine zusammenhängende Wiesenfläche entstehen, um hier eine zusätzliche Naherholungsfläche in der Stadt zu schaffen. Der etwas größere Teil der ehemaligen Kiesgrube soll dann dem Naturschutz zukommen.

Klar abgetrennt durch Gehölzanpflanzungen, steilere Böschungslage und eine Sichtschneise wird hier auch dem natürlichen Oberflächenwasser mehr Raum gegeben.

Die sogenannten dauerbespannten Flächen, kleinen Seen oder Tümpeln nicht unähnlich, umfassen dann rund 4000 Quadratmeter, und die Größe der wechselfeuchten Flächen erhöht sich auf gut 7000 Quadratmeter. Um der Gefahr von rutschenden Oberflächen an den Hängen vorzubeugen, werden diese ebenfalls bepflanzt, dazu kommen spezielle Gräben in den Hängen und Vertiefungen in den oberen Bereichen, die Wasser speichern können.

„Da das Gelände an die Stadt übertragen werden soll, stand noch die Frage aus, wer die Unterhaltungspflicht für Wege und Grünflächen übernimmt”, erläuterte Horst Tacken weiter. Beides werden die Rheinischen Baustoffwerke für die kommenden 15 Jahre übernehmen, so dass die Stadt Übach-Palenberg an dieser Stelle erstmal von diesen Pflichten entbunden ist.

Mit diesen Entscheidungen sollen die ursprünglichen Kritikpunkte wie die Aufteilung der Wiesen in zu kleine Teilbereiche oder das Fehlen einer sichtbaren Abtrennung zwischen Naherholungs- und Naturschutzbereich nun behoben sein.
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