Übach-Palenberg - Mallmann führt nun Liberale in Übach-Palenberg

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Mallmann führt nun Liberale in Übach-Palenberg

Von: mabie
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Schatzmeister Andreas Schneide
Schatzmeister Andreas Schneider, stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Gudduschat und neuer Vorsitzender Jürgen Mallmann bilden die Troika der FDP Übach-Palenberg, die die Glückwünsche vom FDP-Kreisvorsitzenden Andreas Rademacher, FDP-Kreistagsfraktionschef Stefan Lenzen und dem FDP-Vorsitzenden von Geilenkirchen, Markus Melchers (v.l.) entgegennahm. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Die FDP in Übach-Palenberg startet mit einem neuen Vorsitzenden in den bevorstehenden Frühling. So übernahm Jürgen Mallmann nach seiner Wahl bei der Versammlung in der Gaststätte „Zum Postwagen” den Vorsitz aus den Händen von Wolfgang Gudduschat, der ab sofort als sein Stellvertreter fungiert. (mabie)

Schatzmeister ist weiterhin Andreas Schneider. Gudduschat nutzte die Gelegenheit, um in kurzen Worten einen Blick auf seine Tätigkeit, die Rolle der FDP in der Stadt und der allgemeinen Situation in Übach-Palenberg zu werfen. „Ich kann Ihnen versichern, dass ich es mir nicht habe träumen lassen, als ich vor vier Jahren den Vorsitz in Übach-Palenberg übernommen habe, dass ich jemals über ein so schwieriges Jahr der FDP reden muss”, begann Gudduschat mit Blick auf die allgemeine Lage im Lager der Liberalen. Dies fiel ihm umso schwerer, als er für die FDP in Stadt und Kreis eine gute Arbeit ausmachte. Doch in Sachen Bundespolitik und -vorstand sparte der scheidende Stadtverbandsvorsitzende nicht mit Kritik. „Dass die neue Führung so viele handwerkliche Fehler macht, habe ich nicht erwartet”, sagte er. „Diese junge Boygroup hat mich einige Male sehr enttäuscht und ich kann nur hoffen, dass dies jetzt ein Ende hat”, hob er den Zeigefinger. Zwar gehe es Deutschland „so gut wie lange nicht mehr, aber die fehlende Lobby für die FDP lasse die Bundeskanzlerin noch mehr strahlen. Örtliches Thema war vor allem die Verschuldung des öffentlichen Haushalts, die mit vielen Fachleuten immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt wurde.

Hinsichtlich der Stadt Übach-Palenberg kannte Gudduschat nur ein Fazit: „Die FDP ist unverzichtbar, denn es macht einen Unterschied, ob Liberale in der politischen Landschaft mitwirken”. Gut sei die Zusammenarbeit in der Koalition mit CDU und UWG.

Für die SPD hatte Wolfgang Gudduschat hingegen kein Lob übrig. Sie hätte keinen ernsthaften Willen zur Konsolidierung des Haushalts, wollten die Freiheit der Bürger „an allen Ecken und Kanten beschneiden”.

Die FDP in Übach-Palenberg trete hingegen dafür ein, die Bürger frei entscheiden zu lassen, wo sie einkaufen, Auto fahren oder auch welche Schule ihre Kinder besuchen wollen. „Wir sind angetreten, weiteren finanziellen Schaden, der durch die 40-jährigen roten und rotgrünen Mehrheiten entstanden ist, zu stoppen”, schloss Gudduschat.

Dabei gehe es um Haushaltsdisziplin und Konsolidierung, bei der leider nicht jeder Wunsch der Bürger umgesetzt werden könne. „Jedem muss klar sein, dass Ausgaben, egal welcher Art, zu Lasten der Bürger gehen”, unterstrich er. Und hier sei die FDP wichtig, auch wenn sie nur über eine Stimme im Rat der Stadt verfüge.
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