Löschzug Übach muss 2009 insgesamt 133 Mal ausrücken

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Übach-Palenberg. „Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt sorgt für ein schmales Geldsäckel. Denn wenn die Arbeit von Berufsfeuerwehrleuten gemacht werden muss, sieht der Haushalt sehr schlecht aus”, hob Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr anlässlich der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Übach hervor.

Der Bürgermeister war einer von vielen Gästen, die der Zugführer des Löschzuges, Manfred Havertz, begrüßen konnte.

Präsent waren auch die Mitglieder der Ehrenabteilung, stellvertretender Wehrleiter Detlef Mäntz, Bezirksbrandmeister Manfred Savoir und Dr. Heiner Buschmann.

In seiner Ansprache bedankte sich der Bürgermeister für die 2009 geleistete Arbeit, ebenso überbrachte er den Dank des Stadtrates. Der neue Einsatzleitwagen werde dieses Jahr bestellt, so dass die Wehr bald über das neue Fahrzeug verfüge. Mäntz überbrachte neben den Grußworten des an diesem Abend verhinderten Wehrleiters einige Beförderungen.

So wurden Christian Wagner, René Siemens, Mike Wende, Uwe Delahaye und Jan Koullen zum Feuerwehrmann, Pascal Delahaye zum Oberfeuerwehrmann, Wilma Errens zur Hauptfeuerwehrfrau, Christian Weißborn zum Hauptfeuerwehrmann und Denis Sperber zum Brandmeister befördert.

112-jähriges Jubiläum

Löschzugführer Havertz stellte in seiner Ansprache die Schlagkraft seines Löschzuges hervor. „Die Einsatzzahlen zeigen einen steigenden Trend”, so Havertz. Die geleisteten 133 Einsätze sind alle in guter Feuerwehrmanier abgearbeitet worden.

Neben den Veranstaltungen wie Maibaumaufsetzen, Floriansfest, Leistungsnachweis der Feuerwehr wurde das 112-jährige Jubiläum mit der gesamten Mannschaft gestemmt. Havertz bedanke sich für die große Unterstützung und die Kameradschaft seiner Truppe und seiner Führungskräfte. Ohne diese Unterstützung wären einige Feuerwehrangelegenheiten schwieriger zu meistern.

Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, selbst aktives Mitglied im Löschzug Übach, hatte die weniger angenehme Aufgabe, die Blauröcke über den Dachverband der Feuerwehren NRW aufzuklären. Der Landesfeuerwehrverband NRW musste im vergangenen Dezember Insolvenz anmelden, weil dieser Verband einen Zuwendungsbescheid des Landes wieder unerwartet zurückzahlen musste. Dieses Geld wurde aber in das „Haus Phönix” investiert.

Das „Haus Phönix” dient als Tagungs- und Erholungsheim für Feuerwehrleute aus NRW. Zuversichtlich berichtete Savoir über die Gründung eines neuen Dachverbandes, der Verband der Feuerwehr NRW (VdF NRW). Dieser wird die Aufgaben des insolventen Verbandes übernehmen.
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