Lichtsäulen und eine Acht-Meter-Tanne aus dem Zillertal

Von: g.s.
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Wohltuende Advent-Atmosphäre, verbunden mit reichhaltigem Angebot, kennzeichnete den Geilenkirchener Nikolausmarkt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Tannenbaum von Rüdiger Strübig überragt mit seinen rund acht Metern alle auf dem Geilenkirchener Markt platzierten Weihnachtsbuden. Der Geschäftsführer des Aktionskreises schenkte seine Lieblingstanne der Allgemeinheit. Lieblingstanne deshalb, weil er sie als Steckling vor 30 Jahren aus dem Zillertal mitgebracht hatte.

Seitdem ist die Tanne mehrmals während seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr mit ihm umgezogen und fristete bis zu Beginn der vergangenen Woche ihr Dasein bei den Strübigs in Kirchhoven. Für den kleinen Vorgarten ist der Baum zu groß geworden, so dass sich Marianne und Rüdiger Strübig entschlossen, die Tanne der Stadt Geilenkirchen für den Nikolausmarkt zu stiften.

Echter Blickfang

Nun erstrahlt der Baum im Lichterglanz, nachdem er von Mitarbeitern des Geilenkirchener Bauhofs am vorübergehenden Standort im Herzen der Stadt an der Wurm aufgestellt wurde.

Aber nicht nur die Tanne trug zur Aufwertung der City bei. Begeistert zeigten sich die vielen tausend Menschen, die den Nikolausmarkt und den damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag besuchten, von der Gestaltung des neuen Kreisverkehrs. Durch eine raffinierte Beleuchtung mit 6,5 Meter hohen Lichtsäulen und strahlenden Kugeln zog er sofort alle Blicke auf sich.

Auch Bürgermeister Thomas Fiedler schaute bei seinem Rundgang mit Vertretern von Rat und Verwaltung und weiteren Gästen erstaunt auf das vom Aktionskreis nach einer Idee von Karl-Heinz Stamm initiierte rot-weiße Lichtermeer. Zuvor hatte der Ratsvorsitzende bei seiner Eröffnungsansprache den Aktionskreis gelobt, der sich in diesem Jahr viel hatte einfallen lassen, um den Nikolausmarkt attraktiv zu gestalten.

Dazu lockt auch der Einzelhandel der Stadt mit „langen Samstagen” - es folgen noch drei Advent-Samstage mit längeren Öffnungszeiten vieler Geschäfte in der Innenstadt - die Menschen aus der Region nach Geilenkirchen.

„Die Konkurrenz ist heutzutage groß, der Geilenkirchener Einzelhandel stellt sich dieser Herausforderung auf überzeugende Art und Weise”, so Thomas Fiedler. In seinen Geschäften offeriere der Handel ein qualitätsvolles wie auch bezahlbares Angebot, belebe die Einkaufsszene mit zahlreichen publikumswirksamen Veranstaltungen. Auch der Nikolausmarkt zähle dazu, und in Geilenkirchen biete dieser Typisches aus der Region und vieles, was es sonst das Jahr über selten zu kaufen gebe.

Zudem könne sich das umfangreiche Rahmenprogramm sehen lassen, das drei Tage lang die Besucher auf angenehme Weise unterhalte, hieß es. Die weihnachtliche Stimmung übe ihren besonderen Reiz aus. „Der Advent ist nicht nur die Zeit emsiger Tätigkeit, um das Weihnachtsfest vorzubereiten, sondern auch eine Zeit der Besinnlichkeit und der Einstimmung”, so der Bürgermeister.

Aktionskreis-Vorsitzende Dr. Rita Freches-Heinrichs verdeutlichte, dass der AK ganz bewusst auf Qualität im Warenangebot gesetzt hat. Sie verwies auch auf die Aktion Plätzchen backen. Der Verkaufserlös des Gebäcks, das neben der Bühne angeboten wurde, komme bedürftigen Menschen in Geilenkirchen zugute.

Der Innenhof des St.-Ursula-Gymnasiums hatte wieder sein eigenes Flair. Hier reihte sich eine schön gestaltete Weihnachtsbude an die andere, harmonisch vor dem historischen Ambiente der alten Burg. Auch über den ganzen Marktplatz verteilt gab es viel zu sehen und zu essen, auf den Parkplätzen zwischen Kreisverkehr und Sparkasse boten verschiedene Marktbeschicker und Händler zusätzlich ihre Waren an.

Dazu ließ sich der Mann blicken, der dem Geschehen seinen Namen gab - der Nikolaus, der sich vor allem den kleinen Besuchern zuwandte.
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