Kunstverein Kraudorf lädt ein: Skulptur und Malerei

Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Zur Veranstaltung „MuKu die Sechste“ samt Vernissage und Konzert lädt der Kunstverein Kraudorf ein für Sonntag, 11. Mai, 16 Uhr. Gezeigt werden Werke von Sandro Antal, Peter von Malotki und Julia Theuring. Musik spielen ab 17 Uhr Maria Regina Heyne, Susanne Schrage und Ina Otte.

Sandro Antal ist bekannt für seine Skulpturen aus Stahl. Inspiriert dazu wurde er von seinem Umfeld, der Schwerindustrie des Ruhrgebiets. Im August 2006 erlitt er schwere Verbrennungen bei einer Benzin-Explosion in seinem Atelier. Einige seiner Skulpturen stehen im öffentlichen Raum großer Städte, zum Beispiel in Bonn.

Peter von Malotki malt Ölbilder, die in ihrer melancholischen Schönheit manchen Rezipienten an Tolkien, an Endzeit-Szenerien oder auch an Caspar David Friedrich erinnern. Es handelt sich um monochrome Bilder, in denen Braun- und Grüntöne dominieren und die in einer einzigartigen vom Künstler entwickelten Technik gestaltet werden. Sie weisen auf die Kostbarkeit der Landschaft hin.

Julia Theuring lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Prof. Anziger Malerei, wurde bei ihm 2007 Meisterschülerin und erwarb 2008 den Akademiebrief. Im Mittelpunkt ihrer Ausstellung steht der „Jagdgründe“ genannte Bilderzyklus aus dem Jahr 2012.

Maria Regina Heyne, Sopran, Susanne Schrage, Flöten, und Ina Otte, Klavier, zeigen in ihrem Programm „KomponistInnenLeben“ das vielfältige Komponieren von Frauen. Auf der einen Seite stehen historische Raritäten wie die Kantaten von Elisabeth Jacquet de la Guerre, auf der anderen Seite drei Werke, die zeitgenössische Komponistinnen für das Ensemble geschrieben haben.

Skurrile Galgenlieder

Die Aachener Komponistin und Pianistin Ursula Wawroschek hat Gedichte von Robert Gernhardt auf dem Grat von tiefem Ernst und Komik vertont, die profilierte belgische Komponistin Jacqueline Fontyn die skurrilen Galgenlieder Morgensterns für Sopran, Flöte und Klavier gesetzt, während die Kölnerin Heike Beckmann der „Frau von heute“ ein kabarettistisch angehauchtes Denkmal setzt. Die abwechslungsreichen Stücke werden verknüpft mit erhellenden Zitaten und eigener Moderation der drei Aachener Musikerinnen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert