Geilenkirchen-Lindern - Kubb-Spieler auf den Spuren der Wikinger

Kubb-Spieler auf den Spuren der Wikinger

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
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Geschickt mit „Stöckchen“ auf „Hölzchen“ werfen – das ist bei der Kubb-Meisterschaft gefragt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Lindern. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das „Holzwerfen“ schon, aber nicht nur die aktiven Kubb-Akteure, sondern auch die Zuschauer haben ihren Spaß bei der angeblich von den Wikingern erfundenen Sportart.

Die DJK Lindern-Würm-Beeck hatte im Anschluss an das Sommerfest auf dem Sportplatz die erste Linderner Kubb-Meisterschaft ausgerufen. Das auch als „Wikinger- oder Bauernkegeln“ bekannte Geschicklichkeitsspiel ist besonders in den skandinavischen Ländern sehr beliebt und wird seit 1990 in der heutigen Form auch in Deutschland praktiziert.

Zwei Teams stehen sich gegenüber und treten gegeneinander. Die Frauen und Männer versuchen auf einem großen Spielfeld, die 15 Zentimeter hohen Holzklötze der Gegenspieler mit Rundhölzern umzuwerfen, in der Kubb-Sprache zu „fällen“. Ziel ist es, den in der Mitte stehenden 30 Zentimeter langen König umzuwerfen. Aber erst wenn eine Mannschaft alle Kubbs (Klötze) gefällt hat, darf sie diesen ins Visier nehmen.

Ist der König ebenfalls umgeworfen, hat das entsprechende Team gewonnen. Doch bis es soweit ist, kann es dauern, denn weitere strategische Elemente sind im Vorfeld zu beachten.

Das stellten auch die Teilnehmer der Mannschaften aus Düsseldorf, Erkelenz, Hückelhoven, Randerath, Ratheim und Lindern schnell fest.

Drei Spieler eines jeden Teams stellten sich an der Grundlinie auf und bewarfen die Holzklötze der gegenüberstehenden Mannschaft mit den Rundhölzern. Das war schwerer als eigentlich anzunehmen und das Gros der Wurfhölzer ging daneben.

14 Mannschaften am Start

Jedes Team hatte dreimal zwei Wurf. Alle hatten ihren Spaß bei dem Spiel für die ganze Familie, das die DJK Lindern eigentlich als Stadtmeisterschaft ausrichten wollte. „Die wurde uns aber nicht zuerkannt, und so haben wir die Linderner Kubb-Meisterschaft ausgeschrieben“, erzählt DJK-Vorsitzender Heinz-Jürgen Strömer. „Im Rahmen unseres Breitensportangebotes wollten wir das Kubb-Spiel einmal ausprobieren“, sagt Strömer weiter. Und das erwies sich schon bei der ersten Auflage als erfolgreich, denn insgesamt nahmen 14 Mannschaften teil. Am Ende konnte es nur einen Gewinner geben und das war die Mannschaft der „BiAthleten Lindern“.

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