Krankenhaus Maria Hilf: Zwölf Jahre bis zur neuen Tagesklinik

Von: red
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Architekt Thomas Knabben, Beate Baltes, Dieter Erfurth und Simeon Matentzoglu (von links) bei der offiziellen Schlüsselübergabe.

Heinsberg. Seit März dieses Jahres ist die allgemeinpsychiatrische Tagesklinik des Gangelter Krankenhaus Maria Hilf in Heinsberg bereits in Betrieb. Jetzt erfolgte auch die offizielle Einweihungsfeier, zu der der Geschäftsführer des Trägers, Dieter Erfurth sowie der Chefarzt und Ärztliche Direktor des Krankenhaus Maria Hilf, Simeon Matentzoglu, eingeladen hatten.

Zahlreiche Gäste aus dem gesamten Kreisgebiet waren der Einladung gefolgt. Unter ihnen Vertreter der Stadt Heinsberg, Vertreter der Krankenkassen und Fachkräfte, die sich um Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen kümmern.

Erfurth erinnerte an den langen Weg bis zur Realisierung der Tagesklinik. „Etwas mehr als zwölf Jahre – so lange hat es tatsächlich gedauert, von den ersten Anträgen im Januar 2001 bis zur Fertigstellung im Frühjahr diesen Jahres“, so Erfurth. Der Dank ging insbesondere hier an Bürgermeister Wolfgang Dieder, der seit 2009 Schwung in die Sache gebracht habe und den Grundstückskauf durch die städtischen Gremien geführt hatte. So konnte im darauffolgenden Jahr das Grundstück an der Genneper Straße erworben und im Oktober 2011 mit dem Bau begonnen werden.

Dieder versteht die Tagesklinik als weiteren Meilenstein in der Versorgung psychisch erkrankter Menschen im Kreis Heinsberg, insbesondere durch die unmittelbare Nähe zum Städtischen Krankenhaus Heinsberg und aufgrund der verkehrsgünstigen Lage sowie der direkten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Matentzoglu würdigte die Arbeit des Teams der Tagesklinik, die von der leitenden Ärztin Beate Baltes ausführlich in einem Vortrag vorgestellt wurde.

In der Tagesklinik werden erwachsene Patienten behandelt, bei denen eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, Patienten, bei denen eine Anschlussbehandlung nach einem stationären Klinikaufenthalt notwendig ist oder Patienten, bei denen eine vollstationäre Behandlung vermieden werden soll. Hierfür steht ein Team, bestehend aus Psychiatern, Psychologen, Sozialarbeitern, Kunst-, Ergo und Physiotherapeuten zur Verfügung.

Im Anschluss folgte die feierliche Einsegnung der neuen Räumlichkeiten durch Patricia Stümper und Sabine Mevissen, die beide als Seelsorgerinnen im Krankenhaus Maria Hilf in Gangelt tätig sind.

Nach dem Festakt nutzten die Gäste die Gelegenheit zur Besichtigung der neuen Tagesklinik und zum informativen Austausch mit den Mitarbeitern vor Ort.

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