Kooperation zwischen Schule und Unternehmen

Von: Isabelle Hennes
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In trockenen Tüchern: Heinz Gehlen (IHK), Sebastian Pelzer (Debeka) und Manfred Ehmig (Schulleiter) unterzeichnen unter den Augen von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch den Vertrag. Foto: Isabelle Hennes

Übach-Palenberg. Die Willy-Brandt-Gesamtschule und die Debeka-Versicherung sind seit Montag Lernpartner. Im Rahmen der Kurs-Initiative – Kurs steht für Kooperation Unternehmen der Region und Schulen – haben Schulleiter Manfred Ehmig, Heinz Gehlen von der IHK und Sebastian Pelzer von der Debeka den Vertrag unterschrieben.

Die Schülerinnen Daniela Brücker und Jennifer Beez, beide 15 Jahre alt, aus der 9a freut das. Sie nehmen schon seit dem vergangenen Schuljahr an den Kurs-Partnerschaften teil. Dabei haben sie schon eine Menge gelernt, erzählt Jennifer. Zum Beispiel steht seitdem ein neues Fach auf dem Stundenplan: Wirtschaftslehre. „Unser Ziel ist es, Schule und Wirtschaft zusammenzubringen“, sagt Rudolf Jumpertz vom Kurs-Basisbüro des Kreises Heinsberg.

Für Jennifer und Daniela heißt das konkret: Sie machen viel praktisch, können sich ausprobieren, lernen ihre Stärken und Schwächen kennen. Die Lernpartnerschaft verfolgt dabei immer ein Ziel: den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. „Viele Schulen haben eine solche Partnerschaft, ob Förderschule oder Gymnasium“, sagt Heinz Gehlen, Geschäftsführer der IHK Aachen. Die IHK ist einer der Initiatoren der Kurs-Initiative.

Gehlen macht den Schülern Mut: „Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist noch nie so gut gewesen wie jetzt.“ Zum Programm von Daniela und Jennifer zählt nicht nur die Kooperation mit Unternehmen aus der Region. Die Schülerinnen erleben, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft, schreiben Bewerbungen und besuchen die Berufsplanung des Arbeitsamtes. Die Erfahrungen, die sie dabei sammeln, werden auf einem Berufspass zusammengefasst.

Auch ein Praktikum zählt zu den Stationen. Jennifer hat Dank dieser drei Wochen schon mal eines gelernt: Bibliothekarin ist nicht ihr Ding. Zumindest nicht erste Wahl. Aber vielleicht wäre das ein Plan B – wenn es mit der Ausbildung bei der Hundestaffel der Polizei nicht klappt.

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