Kooperation von Trommlerkorps und Grundschule trägt Früchte

Von: agsb
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Beim Xylophonspiel waren einige Jungen so richtig im Element. Foto: agsb
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Das Spielen auf der großen Flöte weckte besonders das Interesse der Mädchen.

Gangelt-Breberen. Nachwuchssorgen hat das Trommler- und Pfeiferkorps Breberen nicht, dennoch starteten die Spielmannsleute vor Tagen ein neues Projekt. Die Idee zu einem Schulprojekt wurde im Juni 2012 beim Schulfest der Nikolausschule ins Auge gefasst. Hier wurde den Schüler vom Trommler- und Pfeiferkorps aus dem Erlös eines Freundschaftstreffens ein Klassensatz Boomwhackers überreicht.

Bei der Übergabe wurde versprochen, dass die Schüler den Spielmannsleuten bald beweisen, dass man auf den donnernden Röhren fleißig geübt hat, und in der Lage sein sollte, Lieder darauf zu begleiten und auch zu spielen. Und sah kam die Idee, einen Spieltag mit der Schule zu organisieren.

Vor Tagen trafen sich die Grundschüler der Nikolausschule und rund 30 Mitglieder des Trommler- und Pfeiferkorps zum besonderen Unterricht in der Mehrzweckhalle.

Die Vereinsmitglieder hatten sich für diesen Tag teilweise Urlaub genommen und zeigten vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Dabei präsentierte sich das Trommler- und Pfeiferkorps Breberen als exzellenter Gastgeber. Der Verein hatte die ganze Vielfalt der Instrumente mit dabei. Die Vereinsmitglieder Vera und Julia Spätgens begrüßten die erste Klasseneinheit, jeweils Einheiten mit rund 50 Grundschülern wechselten sich ab, rund 60 Minuten dauerte jede Einheit.Vereinsdirigent Mai Rouschen fand schnell wie alle übrigen Vereinsmitglieder den Kontakt zu den Schülern, diese waren von Anfang an mit Begeisterung dabei und zeigten gleich Interesse.

Kleine Workshops

Das Korps hat viele kleine Work-Shops in der Halle eingerichtet, allein diese machten die Schülern schon neugierig – wobei der Verein sich bestens auf diesen Vormittag vorbereitet hatte und den Kindern mehr als nur Abwechslung bot; er lockte unter anderem mit der Manege von Zirkus Renz das Interesse der Kinder. Philipp Schöbben nahm die Kids mit in den Zirkus Renz, er stand am Marimbaphon in der Mitte der Manege. Seid ihr alle fit, macht ihr mit?“, fragte Dirigent Mai Rouschen und blickte in lachende Kinderaugen, ein lautes Ja schallte ihm entgegen. Die Grundschüler hatten natürlich ihre „Shacker“ dabei, und der Dirigent startete die musikalische Reise zum Karneval nach Rio. Dies war ganz nach dem Geschmack der Schüler, schnell war das Eis gebrochen.

Das erste Zusammenspiel

Das erste Zusammenspiel der Schüler mit den Vereinsmitgliedern begeisterte alle, die Grundschüler hatten ganz tollen Spaß. Der rasante lateinamerikanische Rhythmus, bei dem eine Vielzahl an Instrumenten zum Einsatz kam, brachte die Festhalle zum Beben – die Grundschüler der Nikolausschule bewiesen bereits musikalisches Talent. Der Geräuschpegel ging in die oberen Regionen.

Geschickt weckten die Vereinsmitglieder das Interesse der Kinder. Diese konnten nicht nur die vielen Instrumente begutachten, sie konnten auch versuchen, etwa auf den Flöten einige Tönchen zu spielen. Natürlich standen die Trommeln bei den Jungs im Mittelpunkt, das Trommelspiel macht einfach Spaß.

Kleine Uniformen

Der Verein hatte auch kleine Uniformen dabei, auch hier war das Interesse groß. Ein jeder wollte einmal die Uniform anziehen und dann dieses Foto zu Hause präsentieren, viele Kinder standen hier in der Schlange. Zum Abschluss der jeweiligen Vorstellungsrunde gab es nochmals ein gemeinsames Spiel mit lateinamerikanischen Rhythmen.

Reichlich Informationsmaterial

Reichlich Informationsmaterial über den Verein konnten die Schüler mit in die Klassenräume nehmen, wobei diese große Unterrichtsstunde sicherlich das Highlight des Tages war. Zuhause konnten die Schüler dann viel erzählen.

Schulleiterin Claudia Seidel sowie Erich Beumers, Vorsitzender des Trommler- und Pfeiferkorps, sahen eine gelungene und lehrreiche Aktion, die auf beiden Seiten viel Freude und Begeisterung weckte. Diese Veranstaltung soll keine Eintagsfliege sein. Über eine musikalische Arbeitsgemeinschaft wird nachgedacht.

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