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Kommentiert: Schallende Ohrfeige für die Vereinswelt

Ein Kommentar von Udo Stüßer

Da ist er also, der Finanzierungsvorschlag, um die Not der Geilenkirchener Schwimmvereine zumindest ein wenig zu lindern. Kämmerer Daniel Goertz hat festgestellt, dass man die 4000 Euro beim Posten Stadtverschönerung einsparen kann.

Nun müsste die Welt für den Heiligen Bürokratius doch endlich wieder in Ordnung sein. Aber nein: Obwohl es einen Deckungsvorschlag gibt, will Bürgermeister Thomas Fiedler den Antrag abgelehnt wissen – diesmal aus formalen Gründen. Und es kommt noch dicker: Nachdem die Stadt festgestellt hat, dass man 4000 Euro einsparen kann, zieht Fiedler die Möglichkeit in Betracht, den Gesamthaushalt um diese Summe weiter zu entlasten.

Einen Haushalt, der ohnehin ausgeglichen ist. Muss die Vereinswelt das nicht als schallende Ohrfeige empfinden? Längst geht es nicht mehr um die Frage, wie über den Antrag abzustimmen ist. Es geht um das Miteinander in dieser Stadt, um eine Kultur des respektvollen Umgangs. Auch in diesem Zusammenhang muss die Politik am Mittwoch Farbe bekennen. Wie sagte es noch CDU-Fraktionschef Wilhelm-Josef Wolff: „Ein Zuschuss ist nur dann möglich, wenn wir an anderer Stelle einsparen.“ Der Einsparvorschlag liegt auf dem Tisch! Warum aber so spät?

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