Gangelt-Stahe - Königsglanz in alter Dorfstraße

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Königsglanz in alter Dorfstraße

Von: agsb
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Franz-Josef und Wanpen Kohnen – das Königspaar der St.-Josef-Schützenbruderschaft Stahe-Niederbusch zog die Bevölkerung mit hinein in die Festfolge der Schützenkirmes. Foto: agsb

Gangelt-Stahe. König Fußball ist derzeit in aller Munde, am Pfingstsonntag waren es am Rodebach darüber hinaus die Hits der 1960-/70er Jahre. Es wurde eine prima Schützenkirmes gefeiert. Nach einem prachtvollen Festzug durch Niederbusch mit anschließender Parade am Schützenheim erlebte nicht nur das Königspaar Franz-Josef und Wanpen Kohnen eine Riesenüberraschung.

Julian Chalmers, der Nachbar des Königspaares, erschien im Schützenheim und hatte seine Gitarre mitgebracht. Was für ein Gesangstalent hinter Julian Chalmers steckt, konnten viele Gäste nicht ahnen, jetzt erlebte Stahe plötzlich ein Gitarrenfestival der besonderen Note.

Hits aus alten Tagen wurden recht professionell vorgetragen. Elvis Presley schien live am Platz zu sein, auch die Toten Hosen oder gar die Prinzen. Julian Chalmers zog alle in seinen Bann, die Dreidörfergemeinschaft erlebte einen Höhepunkt ihrer Kirmestage.

Die St.-Josef-Schützenbruderschaft Stahe-Niederbusch-Hohenbusch startete am Freitag in die Pfingstkirmes. Mehr und mehr versammelten sich die Anlieger am Königshaus. So wurde aus dem Aufstellen des Königsbaumes am Haus im Handumdrehen ein Straßenfest. Das Aufstellen hat Traditionsstatus und ist im Schützenkalender fett vermerkt.

Das Schützenkönigspaar Franz-Josef Kohnen und Ehefrau Wanpen aus der Dorfstraße in Niederbusch zeigten sich nicht nur hier als gute Gastgeber. Die Nachbarn hatten der Straße königlichen Glanz verliehen, gesellten sich gern zu den Schützen und brachten mit dem ersten Kirmesball schon klasse Stimmung mit. Der Kirmessamstag war am Abend für den Königsball reserviert. Die Veranstaltungen fanden zwar im Schützenheim statt, doch das herrliche Wetter lud zur Open-Air-Party im angrenzenden Gelände ein. So startete schwung- und stimmungsvoll die Königsfete.

Der Pfingstsonntag erlebte einen Menschenauflauf in der Dorfstraße zur ersten Parade. Königin Wanpen verzauberte die Menschen und zog die Blicke der Besucher am Straßenrand auf sich – nicht nur bei der folgenden Huldigung. Im Königsgefilde sorgten der Pionierzug sowie ein Kaiserjäger aus Jüchen für weiteren Glanz. Im Mittelpunkt der Kirmes standen neben dem Königspaar auch Prinz Joel Mause und Schülerprinz Oliver Heinrichs.

Der Pfingstmontag sah für den Vormittag das Hochamt vor. Nach der Heiligen Messe ehrten die uniformierten Vereine wie auch die Freiwillige Feuerwehr auf dem Friedhof ihre verstorbenen Mitglieder. Die Festumzüge in der Dreidörfergemeinschaft sind stets geprägt von kilometerlangen Umzügen. Die Dorfbevölkerung zeigt hier vorbildliches Engagement. So wurden im Schatten alter Eichenbäume willkommene Erfrischungen gereicht. Für die Kinder wurde ein kindgerechtes ungefährliches Schießen angeboten, bei dem Süßigkeiten zur Belohnung ausgegeben wurden.

Der Pfingstmontag endete dann in Arbeit, denn die Partyzelte mussten schnellstens abgebaut werden, ansonsten wären sie „vom Winde verweht“ worden, als über Stahe-Niederbusch-Hohenbusch das Gewitter hinweg zog. Als aber das Unwetter das Rodebachtal erreicht hatte, war alles verpackt und die Schützen insgesamt sehr zufrieden mit der Festfolge.

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