Geilenkirchen - Kochbuch ist das Ergebnis eines multikulturellen Kochkurses

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Kochbuch ist das Ergebnis eines multikulturellen Kochkurses

Von: Udo Stüßer
Letzte Aktualisierung:
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Birgit Gerhards verteilt an die jungen Teilnehmer die Kochbücher. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „Gemeinsam is(s)t man seltener allein“ ist der Titel eines Kochbuches von Kindern und Eltern aus Geilenkirchen. Es ist das Ergebnis eines multikulturellen Kochkurses, der im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ gefördert wurde.

Birgit Gerhards ist aus dem Urlaub zurück. An der Côte d’Azur hat die Mitarbeiterin des Geilenkirchener Jugendamtes nicht nur die Sonne genossen, sondern auch gutes Essen. „Dabei habe ich drei Kilogramm zugenommen“, gesteht sie lachend. Gekocht hat sie viel in Südfrankreich. Schließlich hatte sie ein ansprechendes, reich bebildertes Kochbuch im Gepäck. Eine kleine Kostbarkeit mit vielen Anleitungen zur Zubereitung kulinarischer Genüsse: Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts aus der ganzen Welt.

„Gemeinsam is(s)t man seltener allein“ lautet der Titel des schmucken, 132 Seiten starken Werkes. Das Kochbuch von Kindern und Eltern aus Geilenkirchen ist das Ergebnis eines multikulturellen Kockkurses, der aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ gefördert wurde. Das Angebot richtete sich an alle Kinder Geilenkirchens bis zum Alter von zwölf Jahren und jeweils einen Elternteil.

Sie konnten zwischen den Oster- und den Sommerferien an einem multikulturellen Kochkurs in der Küche der Katholischen Grundschule Geilenkirchen teilnehmen. Einmal in der Woche versammelten sich 16 große und 20 kleine Köche am Herd und später am Tisch. Jeder brachte sein Lieblingsrezept mit, es wurde zusammen gekocht und gemeinsam gegessen. „Mögliche Sprach- und Kulturunterschiede waren hier überhaupt kein Hindernis. Im Gegenteil: Sie waren das Salz in der Suppe“, erklärt Projektleiterin Birgit Gerhards.

Die Koordinatorin der Sozialen Dienste der Stadt Geilenkirchen und interne Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ hat diesen Kurs allerdings „als ganz normale Bürgerin“ in ihrer Freizeit ins Leben gerufen. „Wenn Kinder sich über das Essen kennenlernen, baut das Vorurteile und Schranken ab. Essen verbindet“, war ihr Gedanke. Sie wollte nicht Menschen an einen Tisch holen, die sich kennen, sondern Geilenkirchener und Menschen mit Migrationshintergrund zusammenbringen. Das Buch ist demnächst im Buchhandel erhältlich.

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