Klaviersommer: Preisträger des Piano Awards bilden Schlussakkord

Von: Georg Schmitz
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Alle Preisträger des 2. Euregio Piano Awards im Rahmen des Geilenkirchener Klaviersommers bewerteten das Festival positiv und lobten die Atmosphäre im Haus Basten und die Ruhe und Idylle in der Stadt. Auch Gewinner Beka Peradze (links) zeigte sich begeistert. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Ein Galakonzert der Preisträger des 2. Euregio Piano Awards bildete den Schlussakkord des 3. Geilenkirchener Klaviersommers. Die Ohren von rund 150 Zuhörern wurden im Haus Basten von den Klavierklängen der finalen sieben Künstler aus Georgien, Japan, Südkorea, Russland, Italien, der Ukraine und den USA verwöhnt.

In den Wertungsrunden vom 25. bis 27. Juli hatten sich die sieben Preisträger mit Werken bekannter Komponisten gegen die weiteren 38 Teilnehmer durchgesetzt.

Eine internationale Fachjury unter Vorsitz der chinesischen Pianistin Xin Wang vergab die Preise und hatte über die Gewinner des in vier Kategorien unterteilten und mit insgesamt 1800 Euro dotierten Piano-Wettbewerbs zu entscheiden. Zudem winkten den besten Pianisten Konzertengagements im In- und Ausland.

Am diesjährigen Klavierwettbewerb nahmen 45 Teilnehmer von renommierten Musikhochschulen aus New York (USA), Moskau (Russland), Hohhot (China), Katowice (Polen), Wien (Österreich), Berlin, Köln, Hannover, Essen und weiteren Universitäten teil.

Die Jury hob Beka Peradze (Georgien) auf den Thron. Der Pianist bekam wie auch die folgenden Preisträger Alberto Chines (Italien), Sun-A Park (USA) und Svetlana Andreeva (Ukraine) lang anhaltenden Applaus. Die beiden Letztgenannten besetzten punktgleich Platz 3. Daneben wurden die drei weiteren Preisträger Sergey Neller (Deutschland), Christina Hyun Ah Choi (Korea) und Mai Omine (Japan) mit einem Diplom bedacht.

Für die in Hotels untergebrachten 45 Teilnehmer des 3. Geilenkirchener Klaviersommers kam der Wettbewerb einem Urlaub gleich. Sie lobten die Atmosphäre im Haus Basten und die Ruhe und Idylle in der Stadt. Die Pianisten reisten auf eigene Kosten an und auch den Unterricht durch verschiedene Professoren mussten sie bezahlen. Die Unterkunft wird zum Teil gesponsert, wobei die Kreissparkasse Heinsberg den größten Teil beim Klaviersommer übernimmt.

Stellvertretender Bürgermeister Leonhard Kuhn lobte zum Schluss das hohe Niveau der Veranstaltungsreihe und sprach seinen Dank auch dem Organisator Florian Koltun aus, dessen internationale Kontakte das Event erst ermöglichten. Den Besuchern wäre klassische Klaviermusik als kurzweilige Unterhaltung näher gebracht worden. Der Dank von Koltun galt wiederum dem Kooperationspartner Stadt Geilenkirchen sowie dem St. Ursula Gymnasium für die für die Proben zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

Ralf Simon vom „House of Music“ hatte ebenfalls sein Scherflein zum Gelingen beigetragen, indem er vier Klaviere für die Teilnehmer zur Verfügung stellte. „Wir werden den Geilenkirchener Klaviersommer zu einem renommierten Festival entwickeln“, war sich Florian Koltun sicher. Im kommenden Jahr werde der Piano-Wettbewerb mindestens die Ausmaße erreichen wie 2014. Schon jetzt würden die Vorbereitungen in Angriff genommen.

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