Geilenkirchen - Kirchenchor: Gotteslob in fremder Atmosphäre

Kirchenchor: Gotteslob in fremder Atmosphäre

Von: g.s.
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Die Notenwartinnen Luise Stumpf und Kathi Keimes, Kassierer Andreas Odinius, Schriftführerin Hubertine Fabry (v.l.) und Chorleiter Bernd Godemann gratulierten Doris Debeerst und Willi Roes (v.r.). Foto: G. Schmitz

Geilenkirchen. Bei der Mitgliederversammlung haben die 41 aktiven Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores St. Mariä Himmelfahrt auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt.

Gerne erinnerten sich die Mitglieder auch an das Ereignis des 160-jährigen Bestehen, zu dem der Chor mit der Palestrina-Medaille, der höchsten Auszeichnung für Chöre, ausgezeichnet wurde; das war 2011. Nach dem großen Konzert 2013, bei dem der „Messias“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt wurde, gab es zehn Gelegenheiten, die Sängerinnen und Sänger in einer Messe zu hören. Ein besonderer Anlass war zu Weihnachten die von einem Streichorchester begleitete Aufführung der „Missa in C“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Schriftführerin Hubertine Fabry – in Vertretung für die erkrankte Vorsitzende Roswitha Hensgens – blickte auch auf die geselligen Anlässe zurück, bei der ein Ausflug nach Monschau mit Bootsfahrt auf den Rursee im Mittelpunkt stand. Auch das Cäcilienfest im November gehörte dazu.

Bernd Godemann hatte 1998 die musikalische Leitung des Chores übernommen. Zur Versammlung ging er auf die Lage nach dem Brand der Kirche St. Marien ein. Für den Chor sei es in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in Hünshoven etwas schwieriger, hieß es. In diesem Gotteshaus herrsche eine andere Atmosphäre, die Akustik sei aber gut.

Der Brand in der St.-Marien-Kirche habe auch Auswirkungen auf ein geplantes großes Werk. „Große Orchestersachen sind in St. Johann nicht möglich“, sagte Bernd Godemann. Bisher habe der Chor überwiegend Stücke aus dem neuen Gotteslob einstudiert.

Hubertine Fabry ehrte im Verlauf der Versammlung zwei langjährige Mitglieder: Tenor Wilhelm Roes, der sich zunächst in Saeffelen, aber seit 22 Jahren in Geilenkirchen insgesamt ein Vierteljahrhundert dem Chorgesang widmet, und Sopran Doris Debeerst singt im Sopran, zunächst viele Jahre in Hünshoven und seit 13 Jahren in Geilenkirchen. Sie wurde für insgesamt 40 Jahre als aktive Chorsängerin ausgezeichnet.

Der Chor probt jeden Donnerstag um 20 Uhr in der „Oase“ neben der Pfarrkirche St. Marien und heißt dazu gerne Interessenten am Chorgesang willkommen.

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