Kinderolympiade für den guten Zweck

Von: mabie
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Größte Attraktion der Kinderolympiade bei der Hitze war die riesige Wasserrutsche. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen-Teveren. Einmal rauf und dann ein paar Meter auf dem Hintern wieder runter: die große Wasserrutsche war an diesem Sonntagnachmittag wohl der größte Renner. Denn das Wetter meinte es gut mit den Organisatoren der mittlerweile 25. Kinderolympiade in Teveren.

Auf dem Gelände der Katholischen Grundschule (KGS) war dazu ein vierteiliger Parcours aufgebaut, der den Kindern einiges abverlangte. Neben der tollen Wasserrutsche gab es eine große Sprungburg, eine Kletterwand und die Survivalbahn.

25-jähriges Jubiläum

Eine Besonderheit gab es zum 25-jährigen Jubiläum auch noch. Jedes teilnehmende Kind erhält für seine Leistung eine Urkunde und die drei Erstplatzierten jeder der fünf Altersgruppen einen Pokal. Neu in diesem Jubiläumsjahr ist die Medaille für jedes teilnehmende Kind.

Damit hat die Interessengemeinschaft Flugplatz Teveren als veranstaltender Verein voll ins Schwarze getroffen. Der Verein widmet sich hauptsächlich der Jugendpflege und der internationalen Verständigung innerhalb der hier ansässigen Nationen. Kinder mit einer Behinderung werden in diesem Konzept besonders berücksichtigt.

Für sie galt an diesem Nachmittag auch das Alterslimit zwischen einem Monat und zwölf Jahren nicht. Und Berührungsängste, die vielleicht bei Erwachsenen noch vorhanden sind, waren beim gemeinsamen Spiel unter der Überschrift „Kinder spielen mit Kindern mit einer Behinderung, Kinder helfen Kindern mit einer Behinderung” gar nicht vorhanden.

An diesem sonnigen Sonntagnachmittag genossen die vielen Besucher auf dem Schulhof neben dem tollen Wetter natürlich auch die übrigen Angebote.

Figurentheater aus Köln

Wer sein Losglück ausprobieren wollte, konnte bei einer Tombola mitmachen, Kinderschminken mit zwei erfahrenen Erzieherinnen sowie Preise, die die Küche kalt ließen, gehörten auch zum Angebot. Und nachdem auch das letzte Innenohr vom Wasser der Rutsche befreit war, durften sich die Kinder noch an den Darbietungen des Figurentheaters Köln erfreuen.

Erlös für die Lebenshilfe

Bei so viel Gutem fiel es den Organisatoren nicht leicht, nach 24 Jahren erstmals auf den Eröffnungsgottesdienst verzichten zu müssen, der aber seitens der Gemeinde nicht angeboten wurde. Dagegen durfte sich die Lebenshilfe in Oberbruch über jeden Besucher in Teveren freuen, denn der Reinerlös kommt dieser Einrichtung zugute.
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