Katharina-Kasper-Heim bestens ausgezeichnet

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Sie freuen sich über die Bestnote für ihr Haus: Einrichtungsleiter Josef Aretz, Mechtilde Pastwa, stellvertretende Wohnbereichsleitung, der Beauftragte für das Qualitätsmanagement, Winfried Faber, sowie Pflegedienstleiterin Helga Saß.

Gangelt. Große Freude bei den Verantwortlichen im Katharina-Kasper-Heim: Schon zum dritten Mal in Folge hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) dieses Haus mit der Note 1,0 ausgezeichnet. In allen 82 untersuchten Einzelfragen erhielt das Katharina-Kasper-Altenheim – mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt, das neben der Katharina Kasper Wohn- und Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen das Gangelter Katharina-Kasper-Heim bildet – die Bestnote.

Einmal im Jahr, so schildert die Trägergesellschaft, besucht der MDK unangekündigt Altenhilfeeinrichtungen und benotet diese anhand von Fragen zu Bereichen wie Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit Demenzkranken oder auch Wohnen und Hauswirtschaft.

„Selbstverständlich macht es uns stolz, zum dritten Mal hintereinander vom MDK die 1,0 zu bekommen“, sagt Josef Aretz, Einrichtungsleiter des Katharina-Kasper-Heims. „Das bestätigt, dass wir unsere Arbeit gut machen.“ Dennoch müsse man sich den aus dem demografischen Wandel resultierenden Herausforderungen stellen.

So werde es im Kreis Heinsberg zwischen den Jahren 2013 und 2025 einen Anstieg der mindestens Achtzigjährigen um 43,8 Prozent geben. Gleichzeitig sinke der Anteil der unter 20-Jährigen.

„Davon ausgehend, dass die Pflegebedürftigkeit mit dem Alter steigt, müssten somit die Ressourcen für eine größere Anzahl der zu Pflegenden geschaffen werden“, sagt Josef Aretz. „Leider ist das Gegenteil der Fall. Auf der Ressourcenseite stehen die Einhaltung der Schuldenbremse der öffentlichen Haushalte ab 2017 sowie das Niedrig-Halten der Lohn-Nebenkosten und der Verzicht auf Erhöhung der Einnahmen durch Steuern.“

Somit träten die sozialrechtlichen Ziele und Rahmenbedingungen einerseits und die notwendige Unterstützung andererseits auseinander. „Mit gleichen Mitteln mehr Leistung mit gleichbleibender Qualität zu erbringen, das wird den Pflegesektor sicherlich vor eine große Herausforderung stellen. Eine gute, das heißt menschenwürdige Versorgung braucht zum einen Fachlichkeit, zum anderen aber vor allem auch menschliche Kompetenz“, so der Leiter der Einrichtung.

„Ich verstehe eine gute Pflege als ein Geschehen in Beziehung mit dem Pflegebedürftigen.“ Eine solche Versorgung brauche Zeit und koste entsprechend. „Als mögliche Lösung für den künftigen Bedarf an Pflege- und Versorgungsleistungen müssen neue Formen ausprobiert werden, zum Beispiel ein Hilfe-Mix, bei dem Angehörige, Nachbarn und Profis Hand in Hand zusammenarbeiten.“

Das Katharina-Kasper-Heim in Gangelt gliedert sich in ein Altenheim mit gerontopsychiatrischem Schwerpunkt sowie eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Es gehört zum Einrichtungsverbund der Gangelter Einrichtungen Maria Hilf in Trägerschaft der Maria Hilf NRW gGmbH.

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