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Junges Musical Theater und das Rosenmädchen

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Die drei guten Feen versorgen das „Rosenmädchen” mit Schönheit, Klugheit, Reichtum, Warmherzigkeit und Liebe zu Musik und Tanz. Foto: Bienwald

Geilenkirchen. Ja, so ist das nunmal als Großvater. Da sitzt er, vor frisch aufgebrühtem Kaffee und leckerem Kuchen, und wartet. Er wartet auf seine Enkelin, die ihn nie besuchen kommt - doch da fällt ihm die Geschichte der kleinen Prinzessin ein.

Prompt beginnt der Großvater, bestens in Szene gesetzt von Peter Welter, die Bilder der Geschichte lebendig werden zu lassen. So schaffte es das Stück „Das Rosenmädchen und der Fluch der Dornen” am Samstag in der Aula der Städtischen Realschule, die Gäste im gut gefüllten Zuschauerraum mit einer faszinierenden Mischung aus Märchen und Tanz in seinen Bann zu ziehen. Denn das „Junge Musical Theater”, eine nicht professionelle Gruppe von Darstellern, verstand es im Rahmen des Kulturprogrammes der Stadt Geilenkirchen prächtig, Phantasie und Bühnenspiel zu einem berauschenden Ganzen zu verschmelzen.

Die Geschichte an sich bleibt dabei natürlich schön märchenhaft: beim großen Ball zu Ehren des süßen Rosenmädchens erscheinen viele Gäste. Sie tanzen zu Ehren der Kleinen, bringen natürlich auch Geschenke und gute Gaben mit. Von den drei guten Feen wird das Kind mit Schönheit, Klugheit, Perfektion, Reichtum, Warmherzigkeit und die Liebe zu Musik und Tanz reich beschenkt.

Doch unter die Gäste mischt sich mit Getöse auch das Böse. Es kommt in Form der bösen Hexe, die das Rosenmädchen mit dem erhobenen Zeigefinger ermahnt, hart an sich zu arbeiten und diszipliniert zu sein. So geimpft, setzt das Kind das Gesagte auch um, wird mit guten Noten belohnt.

Doch eine schlechte Benotung ist eines Tages auch dabei und das Unheil nimmt seinen Lauf. Das Rosenmädchen traut sich nicht, nach Hause zu gehen, wird in einen Unfall verwickelt und bleibt bewusstlos am Unfallort zurück. Die böse Hexe pflegt das Mädchen wieder gesund und treibt es zugleich an, wieder am Ballettunterricht teilzunehmen. Doch das Rosenmädchen hat längst anderes im Sinn.

Am Tag ihres 18. Geburtstages wird der Bann des Bösen aber endlich gebrochen, und der Applaus der Gäste zeigt, dass alles Schuften doch für etwas gut war. Viel Arbeit hat auch der Verein in das opulente und toll gespielte wie getanzte Projekt gesteckt. Mit Ballettmeisterin Irena Kostova als Leiterin des tänzerischen Teils konnte hervorragende professionelle Unterstützung gewonnen.

Auch Bühnentechnik, Licht und Ton stimmten, so dass die Leistungen und die Arbeit der Mitwirkenden auch mit viel Applaus vom begeisterten Publikum bedacht wurde.
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