Übach-Palenberg - Jugendamt sieht U3-Betreuungsrahmen im Plan

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Jugendamt sieht U3-Betreuungsrahmen im Plan

Von: mh
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Übach-Palenberg. Das „Pro 8”-Pflegeheim für an Demenz und Alzheimer erkrankte alte Menschen im Stadtteil Frelenberg war der eindrucksvolle Rahmen für die Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familien, Senioren und Soziales unter der Leitung von Georg Overländer.

Die Ausschussmitglieder folgten gerne auch der Einladung zu einem Rundgang. Fazit der Besichtigung: Zwar fühlt man sich als gesunder Besucher ein wenig bedrückt, doch zeigt ein Haus wie das „Pro 8”, wie man in heller und freundlicher Atmosphäre und mit moderner Pflegephilosophie kranken Menschen einen möglichst würdigen Lebensabend bereiten kann.

Wie ein Kontrastprogramm da­zu zeigte sich der erste ausführliche Bericht anhand der Tagesordnung im Ausschuss. Der Leiter des Kreisjugendamtes, Hans-Jürgen Oehlschläger, erläuterte den aktuellen Stand der „U3-Betreuung”, also der Anzahl von Kindergartenplätzen in Übach-Palenberg für Ein- bis Dreijährige. Für die sechs Kommunen, die vom Jugendamt des Kreises Heinsberg betreut werden, geht man von einer Zielgröße von 40 Prozent Deckung für die Anzahl der Kinder bis zu drei Jahren aus. Übach-Palenberg sei auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen, sagte Hans-Jürgen Oehlschläger.

Bereits im Jahr 2008 seien im Stadtgebiet 46 Kinder dieser Altersgruppe betreut worden, im Kindergartenjahr 2011/12 seien es schon 86, für das kommende Kindergartenjahr erwarte man 103. Dagegen seien - auch aufgrund der demographischen Entwicklung - in den vergangenen Jahren 108 Kindergartenplätze für Kinder, die älter als drei Jahre sind, weggefallen, ergänzte der Amtsleiter. Deshalb brauche für den Bedarf an U3-Plätzen oft nicht neu gebaut sondern nur umgestaltet werden. Bis August 2013 wolle man in Übach-Palenberg 158 dieser Plätze haben, und er - so Hans-Jürgen Oehlschläger - habe keine Zweifel, dass man das schaffe.

Schon 13 Familienzentren

Auf die Frage nach der Finanzierung erläuterte er, bisher seien die Um- oder Neubauten aus Bundes- und Landesmitteln finanziert worden. Doch Landesmittel flössen zurzeit nicht mehr, so dass der Kreis Heinsberg aus eigenen Mitteln vorfinanzieren würde. Gesetzlich sei das Land jedoch verpflichtet, den Kommunen Investitions- und Betriebskosten für die U3-Plätze zu erstatten. Man warte diesbezüglich auf einen neuen Gesetzentwurf.

Übach-Palenberg ist aber nicht nur kinder- sondern auch familienfreundlich. Auf eine entsprechende Anfrage teilte er mit, dass von insgesamt 13 Familienzentren in den sechs vom Kreisjugendamt betreuten Kommunen vier im Stadtgebiet von Übach-Palenberg liegen.
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