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Jazz-Express in Marineberg unter Druck

Von: akf
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Mit einem beeindrucken Klangbild überzeugte die Big Band der Kreismusikschule in Marienberg bei ihrem traditionellen Neujahrskonzert. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Der Kreis Heinsberg ist stolz auf diese Schule, er unterstützt sie gerne. Denn hier wird ein beinahe unbezahlbares Gut gelehrt: der Umgang mit der Musik, die Fähigkeit selbst zu musizieren. Musik ist eine gemeinsame Sprache aller Menschen auf dieser Welt, oder wie der Philosoph Arthur Schopenhauer formuliert hat: „Musik ist die Melodie, zu der die Welt der Text ist.”

Dies sagt Landrat Stephan Pusch als Schirmherr zum 40-jährigen Bestehen der Kreismusikschule.

Die seit Oktober 19969 bestehende Bildungsrichtung eröffnete mit dem Neujahrskonzert in Marienberg die Saison. Die Bigband „Jazzlive” unter Leitung von Rainer Tegtmeyer wußte, mit den Gesangsolisten Aradhana Grunenberg und Frank Wombach das zahlreiche Publikum zu unterhalten, darunter neben Pusch Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll und Kreisdirektor Peter Deckers. So forderten die Zuhörer nach mehr als 75 Minuten etliche Zugaben.

Mit der „Fanfare for the comman man” von A. Copeland startete der Jazz-Expreß, ehe anschließend Theo Ortenstein in üblicher Versform begrüßte. Musikschulleiterin Gerda Mercks merkte zum Jubiläum an: „Die ehemals städtische Musikschule Übach-Palenberg wurde vor fünf Jahren in die Kreismusikschule integriert. Wir werden dieses große Jubiläum „40 Jahre Kreismusikschule” mit dem kleinen Jubiläum der „Verschmelzung” vor fünf Jahren mit über 30 Konzerten und Veranstaltung gebührend feiern. Rund ein Drittel der Veranstaltungen wird hier in Übach-Palenberg stattfinden.”

Gerda Mercks dankte auch den 58 Kolleginnen und Kollegen, die wöchentlich in über 840 Stunden rund 1500 Schülerinen und Schüler in Einzel- und Gruppenunterricht an die Musik heranführten.

„Alright, okay, you winÓ war der nächste Titel von „Jazzlive”. Bei „Colours of the wind”, erlebte das Publikum mit Aradhana Grunenberg eine großartige Nachwuchs-Sängerin, die äußerst gefühlvoll die Komposition zu Gehör brachte. Ein Höhepunkt war das Medley „Joe Cocker in Concert”, bei dem sich mit Frank Wambach ein excellenter Sänger präsentierte. Groß und gewichtig von Statur glänzte er mit seinem Bariton und erhielt prasselnden Beifall.

Schwungvoll mit packendem Rhythmus ging es mit „A Taste of Honey” weiter. Regnerisch und trüb wie der Veranstaltungstag, war auch der Titel der langsamen Komposition „Here´s that raininig day”. Danach brillierte Aradhana Grunenberg erneut bei „I´ve got you under my skin” von Cole Porter. Mit „The greatest love of all” stellte „Jazzlive” seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Zugabe, Zugabe

Einfach toll war der von Frank Wambach mit voluminöser Stimme vorgetragene Titel „New York, New York”, bei dem die Zuhörer begeistert mitklatschten. Nach dem Schlußstück, dem Medley „Herb Alpert Selection”, und dem Dank von Theo Ortenstein brandete der Beifall so stark auf, dass die Band und auch Wambach sich nicht ohne Zugaben verabschieden durften.
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