Inklusion heißt „von Anfang an dabei sein”

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Geilenkirchen. Ein Plakat auf dem Markt in Geilenkirchen fällt auf. Denn Sätze wie „Wir gehören dazu”, „Zusammen sind wir stark” und „Es geht nur im Miteinander” stehen in bunter Schrift darauf. Daneben stehen Astrid Werny, Leiterin des Wohnheims Mutter Teresa, Praktikantin Julia Rible und ehrenamtliche Mitarbeiterin Maria Caputo vom Wohnheim sowie Nicole Abels-Schell, Gemeindesozialarbeiterin für Geilenkirchen und Übach-Palenberg. Sie laden die Passanten dazu ein, ebenfalls zum Stift zu greifen, um das zu malen oder zu schreiben, was ihnen zum Wort Inklusion einfällt.

Zuvor informieren sie die Vorbeigehenden an ihrem Infostand über den bundesweiten Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Inklusion - Dabei sein. Von Anfang an”, an dem sich das Wohnheim Mutter Teresa und die Gemeindesozialarbeit, beide in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, beteiligen.

UN-Konvention

Man spreche laut UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nicht mehr von Integration, sondern Inklusion, betont Nicole Abels-Schell. Inklusion löse somit den Begriff der Integration ab, der für die Wiedereingliederung von Menschen in die Gesellschaft stehe, die vorher ausgeschlossen gewesen seien. Inklusion bezeichne hingegen das selbstverständliche und gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen - wozu auch die Behinderten zählen - von Anfang an. Diese Forderung stehe für alle Beteiligten, die Aktion Mensch und die Verbände der Behindertenhilfe und -selbsthilfe, im Mittelpunkt des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Um den Passanten weitere Gedankenanstöße zu geben, drücken sie und Astrid Werny den Passanten ein Wissens-Quiz in die Hände.

Es gilt Fragen rund um den Begriff „Inklusion” zu beantworten. Zudem verteilten sie Sticker und Infomaterial über beide Caritas-Einrichtungen.

Und so erfahren die Passanten auch, dass sich das Wohnheim Mutter Teresa mitten in Geilenkirchen befindet.

Es bietet 24 psychisch behinderten Menschen ein Zuhause sowie auch weitere Plätze in Außenwohngruppen.

Neben den Hauptberuflichen setzen sich hier auch zwölf Mitarbeiter engagiert für die Bewohner ein.

Und dass es Ziel der Gemeindesozialarbeit ist, die Lebenswelt so zu gestalten, dass sich Menschen besser fühlen und zwar gemäß dem Motto „begegnen, verbinden, verändern”.
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