In Geilenkirchen fehlt noch ein Businesshotel

Von: g.s.
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Die Mitarbeiterinnen der Stabs
Die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen: Susanne Köppl (rechts) und Stefanie Siebert. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen nutzten Stefanie Siebert und Susanne Köppl die Gelegenheit, den Mitgliedern die Stabsstelle Wirtschaftsförderung vorzustellen.

Die persönliche Referentin von Bürgermeister Thomas Fiedler, Stefanie Siebert, umriss kurz die Entstehung der Stabsstelle. Bis Herbst 2008 seien die Aufgaben der Wirtschaftsförderung inklusive des Innenstadtmanagements innerhalb des Bauverwaltungsamtes wahrgenommen worden.

Noch vor seinem Amtsantritt habe Bürgermeister Thomas Fiedler seinerzeit die Wirtschaftsförderung zur „Chefsache” erklärt und die Stabsstelle nach den Kommunalwahlen 2009 in das Dezernat 1 verlagert.

Die zu diesem Zeitpunkt für die Wirtschaftsförderung tätige Stefanie Siebert fungiert ab diesem Zeitpunkt gleichzeitig als persönliche Referentin des Bürgermeisters. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben im Bereich Wirtschaftsförderung wurde die Stabsstelle im Fe-bruar 2010 um eine Mitarbeiterin erweitert.

Stefanie Siebert ist nun für das Innenstadtmanagement zuständig, während Susanne Köppl die Aufgaben der klassischen Wirtschaftsförderung sowie die Betreuung des ESC-Gründerzentrums wahrnimmt. Stefanie Siebert verwies darauf, dass durch die Neuordnung der Wirtschaftsförderung innerhalb der Verwaltung die Dienstwege erheblich verkürzt werden konnten. „Bürgermeister Fiedler arbeitet aktiv in der Wirtschaftsförderung mit”, berichtet Siebert.

Sie selbst sei der zentrale Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung für eine Ansiedlung von Einzelhandel und Gewerbe in der Innenstadt, also auch für die Suche nach neuen Mietern für Ladenlokale. So würden Firmen von ihr direkt angesprochen, zudem finde ein regelmäßiger Austausch mit Vermietern und Maklern statt. Derzeit würden beispielsweise bei der Mietersuche für den Bereich ehemalige Vitrine/Eisenjansen und Stadtschänke/Stadtpassage die Eigentümer unterstützt.

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung habe in Zusammenarbeit mit der Planungsgruppe MWM und einigen Maklern zwischenzeitlich auch einen gewerblichen Mietspiegel für die Innenstadt von Geilenkirchen erarbeitet. Stefanie Siebert verwies darauf, dass das Angebot von qualitativ hochwertigen Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt zu niedrig sei.

Touristen und Geschäftskunden

Neben der nicht unerheblichen Anzahl von touristischen Gästen würden zahlreiche Unternehmer laufend Übernachtungsmöglichkeiten für ausländische Mitarbeiter und Geschäftskunden suchen. Vor diesem Hintergrund soll ein Businesshotel für Geilenkirchen akquiriert werden, für das ein geeigneter Standort gefunden werden müsse. In Innenstadtnähe komme als Standort beispielsweise das Gelände der ehemaligen Molkerei, aber auch eine Ansiedlung auf der „Grünen Wiese” in Betracht.

Kostenlose Beratung

Erste Kontakte zu Investoren habe die Stadt bereits geknüpft. Die Mitarbeiterinnen der Stabsstelle böten zudem kostenlose Beratungen hinsichtlich der Fassaden- und Schaufenstergestaltung für Eigentümer an. Susanne Köppl ging auf die klassische Wirtschaftsförderung ein. Hier gelte es, den Wirtschaftsstandort Geilenkirchen zu stärken und attraktiv und wettbewerbsfähig auszugestalten. Zum Aufgabenfeld gehörten die Vermarktung vorhandener Gewerbeflächen und die Betreuung ortsansässiger sowie an Geilenkirchen interessierter Unternehmen. „Dabei begleitet und unterstützt die Wirtschaftsförderung unternehmerische Vorhaben von der Planungsphase bis zur Realisierung durch umfassende Beratung”, so Susanne Köppl.

Köppl kam auf die rasante Entwicklung der Gewerbegebiete zu sprechen und verwies dabei auf die kommende Erweiterung des Gewerbegebietes Niederheid linksseitig der alten B 56 zwischen Bauchem und Gillrath um zehn Hektar. Das nach dem Verkauf der beiden anderen Gebäude nur noch aus dem Haupthaus bestehende Euro-Service-Center (ESC) sei mit derzeit elf Unternehmen zu 100 Prozent ausgelastet und verfüge über keine vermietbare Flächen mehr. Die Wirtschaftsförderung werde in Zukunft aber weiter bestrebt sein, das Gründerzentrum als Marke weiter zu entwickeln.
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