Geilenkirchen - In den Wurmauenpark zieht die Kultur ein

In den Wurmauenpark zieht die Kultur ein

Von: g.s.
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Geilenkirchen. Da hat die Stadt Geilenkirchen direkt „ins Schwarze” getroffen, denn der 1. Geilenkirchener Kunsthandwerkermarkt lockte über 1000 Besucher in die Stadt. Unter Beachtung des Naturschutzes „feierten Mensch und Tier vereint” ein schönes Fest im Wurmauenpark.

„Kunst und Handwerk an der Wurm” lautete das Motto, aber nicht nur Kunstliebhaber kamen auf ihre Kosten.

Der Bummel über die mit fast 70 Ausstellern und Künstlern, Marktanbietern und Händlern „Kunstmeile” ging einher mit gemütlichem Verweilen in der „Grünzone” bei Kaffe und Kuchen oder kühlen Getränken.

Die fünfköpfige Band „beets ´n´ berries” setzte sich mit musikalischen Ohrwürmern in Szene und weitere Live-Musik von Alleinunterhaltern oder Gruppen machten „das Ding perfekt”. Vorführungen einer Handwerksgruppe aus den Niederlanden fanden ebenso viel Interesse wie das an diesem Tag kostenlose Angebot einer in Randerath wohnenden Gruppe „exotischer Schönheiten” aus Thailand, welche die in Deutschland zunehmend beliebte, wohltuende medizinische Massage aus ihrer Heimat anboten.

Das Veranstalterteam des Kulturamtes der Stadt Geilenkirchen um Gort Houben hatte bei der Beschickung des Marktes Wert auf Qualität gelegt und dementsprechend waren viele der Beschicker von weither angereist. Manfred Gerhardt beispielsweise, war mit seinen dekorativen Mobiles für Fenster und Wand aus Holzwickede in Westfalen nach Geilenkirchen gekommen.

Afrikanische Schnitzereien

Ein Weingut von der Mosel bot eigene Weine an, und eine Gruppe aus dem südlichen Deutschland hatte afrikanische Schnitzarbeiten mitgebracht. In dem Ambiente der herrlichen Parklokalität im Stadtzentrum von Geilenkirchen kamen aber auch kulinarische Genüsse nicht zu kurz, schließlich sollten die Besucher beim geringsten Anzeichen von knurrendem Magen den Handwerkermarkt nicht gleich wieder verlassen. Maler und Malerinnen, Bildhauer, Glaskünstler und viele mehr stellten sich an diesem Tag vor.

Edelstahlvögel

Natürlich konnten ihre Werke käuflich erworben werden, seien es Modeschmuck wie Ringe mit Swarowski-Kristallen, Schals und Mützen, Filz-Design, Puppenbekleidung, Edelstahlvögel mit Granitkörpern oder Rosenduftkissen.

„Wir verarbeiten in unseren kleinen Kissen nur französische Raumdüfte”, erzählt die Künstlerin aus Hückelhoven.

Viel beachtet wurde die „Holzkunst” mit verschiedenen Schnitzereien. Eine Ente aus Holz, oder eine hölzerne Figur aus Afrika - das passt als Dekoration in fast jede Wohnung.

Beim „Aachener Teufelssenf” gleich nebenan, kam es allerdings nicht auf das Aussehen an. Vereine, Einrichtungen oder Behindertenwerkstatt nutzten ebenfalls den Kunstmarkt im Wurmauenpark als Plattform für die eigene Präsentation.

Der 1. Kunsthandwerkermarkt war ein guter Start, um eine neue Veranstaltung in Geilenkirchen zu etablieren. Aufgrund des Erfolges ist im nächsten Jahr eine Wiederholung geplant.
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