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Humor und Musik: Perfekter Abend mit A-cappella-Band Basta

Von: Danielle Schippers
Letzte Aktualisierung:
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Andreas Hardegen, Thomas Aydintan, Renè Overmann, William Wahl und Werner Adelmann (v.l.n.r.) sind Basta – wie immer bestens gelaunt. Foto: Danielle Schippers

Geilenkirchen. Wenn 350 begeisterte Menschen in der Realschule Standing Ovations geben, dann ist Basta wieder in der Stadt. Basta ist eine moderne A-cappella-Band, die mit ihrer neuen Tour „Basta macht blau“ auch die Geilenkirchener beehrt haben.

Besondere Merkmale: Herzerweichendes Lächeln, lustige Showeinlagen und sehr gute Stimmen und Stimmung. Dazu verschiedene Musikstile, viel intelligenter Humor und sehr viel Kontakt zum Publikum, fertig ist ein perfekter Abend mit Basta.

Basta, das sind Renè Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Andreas Hardegen, Thomas Aydintan. Seit 2000 treten sie in dieser Besetzung auf. Ursprünglich kommen sie aus Köln, wo sie auch, neben Auftritten bei verschiedenen TV-Sendern, im WDR eine eigene Sendung hatten. Mit ihrem professionellen Auftritt, der trotzdem sehr spontan und witzig ankommt, füllen sie sonst Hallen wie die Lanxess-Arena in Köln. Jetzt fanden sie, bereits zum dritten Mal, den Weg in die Geilenkirchener Realschule.

Ihr Repertoire reicht über alle Musikstile. Und bei allen Songs, beispielsweise bei „Optische Enttäuschungen“, beziehen sie das Publikum direkt mit ein. In dem Lied werden TV-Magier aufs Korn genommen, und auch ein bisschen die Zuschauer. Generell haben alle Texte von Basta einen sehr feinen Humor, in „Gegensätze“ geht es zum Beispiel um die kleinen Probleme einer Partnerschaft, in „Spielerfrauen“ um die Eigenarten des weiblichen Anhangs von Fußballern.

Dass das Publikum so bunt gemischt ist wie bei einem Basta-Konzert, ist eher selten. „Ich kannte die Band vorher nicht, Freunde haben mich eingeladen. Ich bin total begeistert. Die Musik und die Texte sind wirklich intelligent und amüsant, das ist Unterhaltung mit Anspruch. Man muss sehr viel Talent haben, um sich so etwas einfallen zu lassen.“ So resümiert Ria Lubberich (50) aus Lindern das Programm von Basta. Ihr Bekannter Raimund Tartler (62), ebenfalls aus Lindern, haben besonders die Themen gefallen, die die Songs von Basta behandeln: „Ich finde die ganze Show super. Das ist mal etwas anderes. Das tägliche Leben, der alltägliche Wahnsinn, musikalisch auf der Bühne, wirklich super.“

Aber auch für die jungen Leute im Publikum ist die A-cappella-Band, die ganz ohne Instrumente auskommt, nicht etwa altbacken oder langweilig. „A-cappella ist voll in Ordnung. Ich würde jederzeit wiederkommen“, sagt Sarah Wager (26). Und tatsächlich ist es besonders faszinierend, dass während der Lieder fast vergessen wird, dass es sich nur um die Stimmen der Band handelt und keinerlei Instrumente zu hören sind. Beeindruckend ist der Bass Andreas Hardegen.

„Hier hat es uns wie immer großen Spaß gemacht. Das ist natürlich individuell, aber ich mag diese kleineren Konzerte sehr gerne. Und das Publikum hat wie immer super mitgemacht, dann kommt auch bei uns gute Stimmung auf“, erklärt Andreas Hardegen, der Bass der Band und übrigens der einzige mit einer festen Rolle und Stimmlage. Die wirklich lustigen Comedy-Elemente der Show gehen hauptsächlich von René Overmann und William Wahl aus. Und während Thomas Aydintan mittlerweile berühmt ist für seinen „Bratislava Lover“, begeistert Werner Adelmann besonders die weiblichen Zuschauerinnen mit seinen atemberaubenden Tanzkünsten. Basta hat nach eigenen Angaben sehr lange an den „attraktiven Boy-Group-Choreographien“ in einigen Liedern gefeilt.

Nach der Show, die übrigens Teil der deutschlandweiten „Basta macht blau“-Tour ist, gab es noch eine spontane Gesangeinlage mit dem Publikum und Autogramme für die Fans.

Man konnte spüren, dass die fünf Bandmitglieder sympathische Jungs sind, die große Freude an und mit Musik haben und viel Wert auf ihre Fans legen. Roswitha Mühlenberg (57) aus Süsterseel wurde genau deshalb ein großer Basta-Fan. „Die fünf gehen immer so toll auf die Fans ein und sind so natürlich. Und die A-cappella-Musik ist witzig und wirklich toll umgesetzt.“

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