Übach-Palenberg - Höhere Miete für Schwimmer?

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Höhere Miete für Schwimmer?

Von: mabie
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Neben Wahlen wird auch der Fortbestand des „Ü-Bades“ Thema bei der Versammlung der 952 Mitglieder umfassenden Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg am 8. März sein. Foto: mabie

Übach-Palenberg. 952 Mitglieder zählt der größte Schwimmverein im Bezirk Aachen. Dabei handelt es sich um die Aktiven und Inaktiven der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, die am Freitag, 8. März, um 19.30 Uhr zur Mitgliederversammlung in die ehemalige Lohnhalle des Carolus-Magnus-Centrums (CMC), Carlstraße 50 in Übach, einladen.

Auf der Tagesordnung steht die Wahl des Geschäftsführers und Kassenwarts sowie der Fachwarte für Freizeit- und Gesundheitssport, für Allgemeine Verwaltung/Veranstaltungen und für Schule & Verein/Internationale Begegnungen sowie der Kassenprüfer.

Dazu gibt es noch 32 zu Ehrende, die an diesem Abend auf gemeinsam 845 Jahre aktive und inaktive Tätigkeit im Schwimmverein zurückblicken.

Natürlich gibt es im 61. Jahr des Vereinsbestehens auch die Möglichkeit zum Rück- und Ausblick. So weist der Vorsitzende Manfred Ehmig in seinem Grußwort zum Berichtsheft auf die dauerhaft angespannte Finanzsituation der Stadt Übach-Palenberg hin. Die Schwimmer berührt das gleich mehrfach: so sollen die Mieten im alten Rathaus – jetziger Standort des Vereinsheimes – deutlich erhöht werden. Auch ein Verkauf des gesamten Objektes steht zur Diskussion.

Kreativität und Mut gefordert

„Eine erhöhte Miete ist für uns absolut nicht finanzierbar, und beim Verkauf des Gebäudes stehen wir auf der Straße“, macht Ehmig deutlich. Noch schlimmere Auswirkungen dürfte die Situation des „Ü-Bades“ sein: „Kein Betreiber wird auf ein Objekt mit einer Fehldeckung von rund einer Million Euro pro Jahr aufspringen, so dass die Vokabel ‚Schließung‘ zu einem späteren Zeitpunkt dann doch wieder in den Fokus rücken wird“, schließt Ehmig.

Doch der Vorsitzende will auch weiterhin alles tun, um den Betrieb des „Ü-Bades“ zu erhalten. „Solange es Alternativen zu einer Schließung gibt, erwarte ich reichlich Kreativität und Mut von der Verwaltung und allen Mitgliedern des Rates unserer Stadt“, macht er unmissverständlich klar.

Nur so gelinge der Auftrag des Schwimmvereins zur Schwimmausbildung von Bürgern jeden Alters, die Umsetzung des vereinseigenen, ausgewogenen gesundheits-, freizeit- und sportorientierten Angebotes. Auch das Schulschwimmen sah der Pädagoge sehr kritisch, denn es sei aus seiner Sicht „organisatorisch nicht machbar“, in Nachbarkommunen Schwimmzeiten für die rund 3500 Schüler in Übach-Palenberg „einzukaufen“.

„Gerne stellen wir uns alle gemeinsam dieser Verantwortung, nur muss man uns hierzu die Möglichkeiten geben“, so Ehmig abschließend.

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