Geilenkirchen - Hochwasserschutz für 5000 Bürger

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Hochwasserschutz für 5000 Bürger

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Schulalltag für Regierungspräsident Hans Peter Lindlar (rechts): Der RP besuchte auch die internationalen Förderklassen, die Schüler aus dem Ausland an die deutsche Sprache Foto: Martin Ratajczak

Geilenkirchen. „Ist das ein schöner Tag für Geilenkirchen.” Gut gelaunt entstieg am Mittwochnachmittag der Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hinter dem Geilenkirchener Rathaus seinem Wagen, wo er von Bürgermeister Andreas Borghorst herzlich begrüßt wurde.

Das kleine Akten-Päckchen unter seinem Arm hütete der Regierungspräsident aber sorgsam wie einen Schatz. Vorerst zumindest. „Das geb ich noch nicht her”, meinte er grinsend.

Lindlar hatte am Mittwochnachmittag nur ein halbes Stündchen Zeit mitgebracht. Ein kurzes Gespräch im Rathaus, weg war er wieder. Weitere Termine!

Was er aber im Gepäck hatte und in Geilenkirchen hinterließ, ist für die weitere Entwicklung der Stadt wesentlich: Bürgermeister Andreas Borghorst erhielt im Beisein des Beigeordneten Hans Hausmann und des CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Krückel einen Förderbescheid über 865.000 Euro aus dem Wasserbauprogramm des Landes NRW zum Bau von vier Hochwasserrückhaltebecken im Bereich des Rodebaches.

Durch diese finanzielle Unterstützung des Landes ist der Hochwasserschutz für 5000 Einwohner von Grotenrath, Teveren, Nierstraß und Gillrath gesichert.

Realisiert werden sollen die Regenrückhaltebecken vor der Gemeindeverbindungsstraße Scherpenseel-Grotenrath, im Fleetgraben (maximal rund 9500 Kubikmeter), vor der ehemaligen Kläranlage Teveren (maximal bis 38.000 Kubikmeter), vor dem Gillrather Hof (bis 43.000 Kubikmeter) und vor dem Betriebsgelände Teeuwen in Gillrath (bis 26.000 Kubikmeter).

Ziel ist, die Ortslagen Grotenrath, Teveren, Nierstraß und Gillrath vor Hochwasser bis zu einem 50-jährigen Ereignis, an einigen Stellen bis zum 100-jährigen Ereignis zu schützen. Die Kosten dieser Maßnahmen belaufen sich auf 1,33 Millionen Euro, die Förderquote beträgt 65 Prozent.

Begonnen wird mit dem Bau der Hochwasserrückhaltebecken vor dem Gillrather Hof im Herbst oder Winter. „Dieses Geld hilft dem städtischen Haushalt und soll auch helfen, den Rodebach in seinen Grenzen zu halten”, so Lindlar. Er wünschte, dass Rat und Verwaltung ihre Ziele erreichen und die Anwohner „trockene Füße behalten”.

Bürgermeister Andreas Borghorst hatte aber noch einen zweiten Grund zur Freude: Neben der Bewilligung von Fördermitteln für die Hochwasserrückhaltebecken im Bereich des Rodebaches überreichte Hans-Peter Lindlar einen zweiten Förderbescheid über 443.000 Euro für den ersten Bauabschnitt zur Umgestaltung der Konrad-Adenauer-Straße.
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