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Helfer beim Crosslauf müssen winddicht, frost- und wasserfest sein

Von: Herbert Keusch
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Auch das gehört natürlich zu den Aufgaben des Gillrather Leichtathletik-Vorstandes: Vorsitzender Burghard Krull und Kassiererin Andrea Schnitzler bei der Siegerehrung der Cross-Nachwuchsläufer. Foto: Keusch

Geilenkirchen-Gillrath/Stahe-Niederbusch. Sportlich hat der 36. Crosslauf der DJK Gillrath-Leichtathletik-Abteilung gehalten, was sich die Sportler, aber auch die Veranstalter davon versprochen hatten. Was aber erforderlich ist, eine solche Veranstaltung problemlos über die Bühne zu bringen, wissen die Wenigsten.

Dazu nahm Andreas Kannengießer vom Vorstand der DJK-Leichtathleten Stellung. „25 Helfer sind hier im Einsatz, und wir sind froh, dass uns die Freiwillige Feuerwehr Gillrath nicht nur als Streckenposten auf der Schleife hier im Gangelter Waldgebiet bei Stahe-Niederbusch unterstützt, sondern vorher auch die Strecke mit uns gemeinsam inspiziert.”

Denn besonders in diesem Jahr seien durch die starken Schneefälle Bäume in die Strecke gestürzt, die am Veranstaltungstag noch aus der Strecke geräumt wurden. „Das Team unserer Leichtathletik-Abteilung ist sicherlich eingespielt, wenngleich kurz vor den Start der einzelnen Läufe durchaus noch Hektik aufkommt”, sagt Kannengießer. Da müsse es bei der Anmeldung im Vereinsheim des FC Concordia Stahe-Niederbusch, das den Läufern seit mehr als drei Jahrzehnten freundlicherweise zur Verfügung gestellt werde, manchmal ganz schnell gehen, damit die Akteure, ausgestattet mit ihrer Startnummer, zum Startplatz kämen.

Noch mit Stoppuhren

„Da werden ebenso Helfer benötigt wie bei der Datenverarbeitung. Und die Zeitnahme wird bei uns immer noch mit Stoppuhren und nicht computergesteuert vorgenommen. Benötigt werden auf der Strecke Menschen, die winddicht, frost- und wasserfest sind”, weiß Kannengießer, wovon er spricht. Denn auf der Strecke pfeift in dem einen Jahr der Wind, im nächsten Jahr wird man nass wie ein Pudel und noch ein Jahr später ist es derart kalt, dass man es länger als eine Stunde an der Strecke kaum aushalten könne.

„Wir sind ein kleiner, feiner Dorfverein im Süden des Kreises Heinsberg, und das wollen wir auch bleiben”, so Kannengießer. Entsprechend sei auch die Strecke, die nicht nur ausschließlich durch Waldgebiet führe, sondern auch die erste Veranstaltung des Jahres überhaupt im Kreisgebiet sei. „Es ist ein familiärer Crosslauf, bei dem man Jahr für Jahr immer wieder die gleichen Gesichter wiedersieht. Denn eins ist auch klar: Wer läuft schon Strecken über 4600 oder 9200 Meter, die richtigen Cracks gehen doch nur über 5000 oder 10.000 Meter an den Start”, sagt Andreas Kannengießer.

So seien Starter aus den benachbarten Brunssum oder Landgraf in den Niederlanden oder auch Läufer der befreundeten Vereine aus dem Kreis Heinsberg immer eine feste Größe.

Seit es den Crosslauf in Stahe-Niederbusch - nur der erste fand in der Teverener Heide statt - gibt es auch den Grill, mit dem sich die DJK-Leichtathleten, hier aber besonders Alfred und Roswitha Dimter einen Namen gemacht haben. „Die beiden sind von der ersten Stunde an am Grill mit von der Partie”, freut sich Andreas Kannengießer am Ende des anstrengenden Tages auf ein Würstchen vom Grill.
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