Heimelige Atmosphäre dank Licht und Knusperhäuschen

Von: Georg Schmitz
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Vom Nikolaus unterschied sich Wolfgang Oelsner (Bild) auffällig, der sich - neben den Glühwein-Rationen - auch optisch als Anbieter von „Met”-Portionen empfahl. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. „In Geilenkirchen wurde für den Nikolausmarkt eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen”, sagte Bürgermeister Thomas Fiedler bei der Eröffnung des 29. Nikolausmarktes.

Der Ratsvorsitzende meinte damit die Kulisse im Innenhof des St. Ursula-Gymnasiums mit der alten Burgruine sowie die beleuchteten historischen Gebäude im Umfeld des Marktes und die wieder erstrahlte Weihnachtsbeleuchtung quer durch die Stadt bis hin nach Hünshoven.

Der Bürgermeister bedauerte den Umstand, dass die Baustelle bei den Geschäftsleuten derzeit zu Umsatzeinbußen führe und wünschte den Betroffenen ein geschäftliches Treiben für die Weihnachtszeit.

Ein besonderes Lob galt dem Aktionskreisvorsitzenden Rüdiger Strübig, der viel Arbeit im Vorfeld des Nikolausmarktes geleistet habe. Auch das Engagement von Marktmeister Detlef Kerseboom fand bei Thomas Fiedler viel Anerkennung.

„Heute können wir uns wieder einmal bei der Eröffnung des Nikolausmarktes mit dem schlechten Wetter entschuldigen, woran auch der Wechsel an der Spitze des Rathauses nichts verändern konnte”, scherzte Rüdiger Strübig zu Beginn. Mit Blick auf die alles beherrschende Baustelle in der City sprach er von bedauerlicherweise negativen Rahmenbedingungen für den 29. Nikolausmarkt. Darunter sei es nicht einfach gewesen, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

„Wir haben uns viel Mühe gegeben, das Beste aus der Situation zu machen und wurden hierbei wieder vom städtischen Bauhof tatkräftig unterstützt”, sagte Rüdiger Strübig, der im Aktionskreis Geschäftsführer und Vorsitzender in Personalunion ist.

Er hob auch die aktive Teilnahme von ortsansässigen Vereinen, Schulen und Kindergärten hervor. Dies sei ein Indiz für eine lebendige Stadt, eine gesunde Gemeinschaft und auch für gelebtes Stadtmarketing. Man habe sogar Mühe gehabt, die vielen Bewerber für das Bühnenprogramm zu berücksichtigen und ihre Wünsche entsprechend unterzubringen.

Gemeinsam mit Vertretern von Rat und Verwaltung der Stadt traten Bürgermeister Thomas Fiedel und Rüdiger Strübig ihren Bummel über den Nikolausmarkt an. Begleitet von weihnachtlichen Düften, führte sie der Rundgang über den Marktplatz zum Innenhof von St. Ursula, der sich mit seinen Knusperhäuschen in den vergangenen Jahren als romantischer Präsentationsbereich etabliert hat.

Künstlerzeile im Rathaus

Auch die Künstlerzeile im Rathaus weckte die Aufmerksamkeit der Gäste. Hier hatten viele Hobbykünstler in beiden Etagen die Beispiele ihres Schaffens ausgestellt. Nicht ohne Kritik wurde von vielen Besuchern das Trödelmarkt-ähnliche „Budendorf” gesehen, das entlang der Konrad-Adenauer-Straße Haushaltswaren und Bekleidung anbot.

Moderator Ronald „Ronny” Münchs kündigte für alle drei Tagen den Besuch des Nikolaus an, der schon mit großen Schritten der Bühne zustrebte. Unter den erfreuten wie ängstlichen Blicken der Kinder lobte der „Heilige Mann” den Aktionskreis, der wieder einen „tollen Nikolausmarkt” organisiert habe. Bevor der Nikolaus seine Geschenke verteilte, forderte er die Kinder noch zum Singen auf, aber viele trauten sich nicht vors Publikum.

Der verkaufsoffene Sonntag bescherte den meisten Ladeninhabern einiges an Kundschaft in die Geschäfte, auch wenn die Baustelle die Erreichbarkeit der Lokale ein wenig einschränkte.
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