Hauptversammlung der Feuerwehr in Übach: 119 Einsätze im Vorjahr

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Bilanz und Vorschau beim Löschzug Übach der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt: (v.l.) Manfred Havertz, Detlef Mäntz, Ralf Johnen (mit Ernennungsurkunde) und Manfred Savoir. Foto: Toni Stumpf

Übach-Palenberg. Der Übacher Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt hat im vergangenen Jahr 119 Einsätze geleistet. Und das in „guter Feuerwehrmanier“, wie der Zugführer, Brandoberin­spektor Manfred Havertz betonte. Diese und andere Zahlen wurden jetzt bei der Hauptversammlung genannt.

Der Löschzugführer sagte vor Wehrkameraden und Gästen, es sei hoch anzuerkennen, was jeder einzelne Feuerwehrmann im laufenden Jahr für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt geleistet habe. Ohne das Verständnis für solche Anforderungen innerhalb der Familien sei dies nicht möglich, bemerkte der Löschzugführer und bedankte sich ausdrücklich dafür.

„Das Jahr 2013 ist nun beendet, und die Anzahl von 119 Einsätzen hat sich im Wesentlichen zu 2012 nicht verändert“, sagte Manfred Havertz. „Jedoch hat sich herausgestellt, dass wir im Jahr 2013 erheblich mehr Brandeinsätze gefahren haben. Die Einsatzbereitschaft des Löschzuges Übach hat sich meiner Meinung nach erheblich verbessert, aber ich denke, dass wir in Zukunft Probleme im Bereich Fahrer und Maschinisten mit dem Führerschein der Klasse 2 bekommen könnten.“ Die meisten Feuerwehrfahrzeuge müssten von Wehrleuten gelenkt und bedient werden, die den Führerschein der Klasse 2 nachzuweisen hätten. „Auch wird es in Zukunft einen Führungskräftemangel geben“, warnte der Zugführer. „Da muss man gezielt nachbessern.“

Der Brandoberinspektor und sein Stellvertreter Ralf Johnen, im gleichen Rang, stellten sich noch einmal für sechs Jahre als Leiter des Löschzugs zur Verfügung. In dieser Zeit soll diese Feuerwehreinheit personell und materiell weiter nach vorne gebracht werden, „damit auch in Zukunft die Bürgerinnen und Bürger auf Hilfe hoffen können“, so die Zugführer.

Im Übungsplan für 2014 steht zum ersten Mal eine Psychosoziale Unterstützung (PSU). Diese Veranstaltung wird vom Feuerwehrarzt der Stadt Übach-Palenberg, Dr. Heiner Buschmann, und Polizeihauptkommissar Hans Aufsfeld aus Waurichen realisiert. Des Weiteren gibt es ein Fahrsicherheitstraining mit den Einsatzfahrzeugen.

Manfred Havertz bedankte sich beim Wehrleiter der Stadt Übach-Palenberg, Detlef Mäntz, dass die Ausbildung für die Feuerwehrkameraden/innen in verschiedenen Brandhäusern nun zur Pflichtveranstaltung geworden ist. Denn nur durch solche Trainingseinheiten in Übungsbrandhäusern könne der Ausbildungsstand weiter nach vorne gebracht werden, hieß es. Um das in Zukunft weiterführen zu können, müssten alle an einem Strang ziehen und die Kameradschaft pflegen. „Der Feuerschutzträger“, forderte der Löschzugführer, „sollte uns weiter gute Einsatzgeräte, Fahrzeuge und die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen.“

Wehrleiter Detlef Mäntz dankte seinen Übacher Feuerwehrkameraden/innen und der Löschzugführung für die geleistete Arbeit im Vorjahr. Für das laufende Jahr sei die Übernahmen eines neuen Feuerwehrfahrzeugs geplant, so der Stadtwehrleiter, nämlich ein Löschfahrzeug LF 20 als Ersatz für ein jetzt 30 Jahre altes Einsatzfahrzeug.

Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, selbst aktives Mitglied im Löschzug Übach, überbrachte die Grüße der Bezirksregierung Köln. Er bedankte sich für die vorbildliche Arbeit im Löschzug Übach, dankte aber nicht nur den Mitgliedern des Löschzugs, sondern auch der Führung für die 2013 geleistete Arbeit. „Die Rahmenbedingungen der Feuerwehren haben sich durch den demografischen Wandel und angepasste Arbeitszeiten gravierend geändert. Der Altersdurchschnitt der Feuerwehrangehörigen beträgt landesweit etwa 38 Jahre“, informierte Manfred Savoir. Im laufenden Jahr sei mit der Aktualisierung des Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetzes zu rechnen. Der Bezirksbrandmeister appellierte, alles dafür zu tun, die Attraktivität des Dienstes bei der Feuerwehr zu steigern.

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