Übach-Palenberg - Halloweenspaß für Familie und Freunde im Gruseltunnel

Halloweenspaß für Familie und Freunde im Gruseltunnel

Von: agsb
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Ein Stück vom „Grusel-Parcours“ in Scherpenseel: das „Grab“ von Jack the Ripper, inklusive Geister-Wache. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Donnerstagabend klingelt es an so manchen Türen, und kleine Gruselmonster sagen: „Süßes oder Saures“ oder gar „Wir sind kleine Geister und fressen gerne Kleister, wenn wir nichts kriegen, bleiben wir hier kleben.“

Kleine Leckerei-Geschenke liegen vielerorts schon auf den Fensterbänken, die Kleinen haben am frühen Abend bereits ihren Spaß. Wobei dann auch die kleinen Gruselmonster an einem bestimmten Haus in Übach-Palenberger Stadtteil Scherpenseel ganz leise vorbeischmuggeln. Denn in der Heerlener Straße 185 öffnet für die Nacht der Nächte ein ganz besonderes Tor – und bittet zum Gruseltanz.

Vor Jahren feierten die Familien von Gangolf Baadjou und Mike Derichs mit weiteren Freunden und Bekannten eine ganz „normale“ Halloween-Party. Der Spaß war groß, und in den darauf folgenden Jahren bekam die Party mehr und mehr Gruselstoff. Der Innenhof wurde kurzerhand am Tag vor der Nacht des 31. Oktober umgestaltet. Waren es Kürbisköpfe, die mit hineingeschnittenen Masken für Stimmung sorgten und die Geister beitreiben sollten, bastelten Gangolf Baadjou und seine Freunde einen kleinen Gruseltunnel, der Jahr für Jahr ausgeweitet wurde. Und gleich neben dem Eingang wacht ein Gespenst am „Grab von Jack the Ripper“.

Der Gang durch einen Gruseltunnel ist nichts für schwache Nerven. Man weiß nie, was im nächsten Moment passiert oder welches Monster wartet. Frankenstein erwacht für diese Nacht der Nächte und geht auf Brautschau, wie auch Graf Dracula, und die Hexen sind generell außer Rand und Band.

Originelle Halloween-Dekoration wurden in vielen Stunden gebastelt, die ganze Familie und Freunde sind mit eingespannt, fiebern der Gruselnacht entgegen. Dazu gibt es selbst „Süßes oder Saueres“ aus zahlreichen Halloween-Rezepten. „Die ganze Arbeit ist zwar nur für ein paar Stunden, aber es macht richtig Spaß“, lachte Gangolf Baadjou, der selbst am Abend zum Monster mutiert.

Wobei in diesem Jahr einige Zusatzschichten eingelegt werden mussten. Der heftige Sturm Anfang der Woche hatte bereits aufgestellte Dekoration zerstört. Heute Nachmittag beginnen die eigentlichen und letzten Vorbereitungen. Autos werden vom Innenhof entfernt, der sich zum Gruselkabinett wandelt, und je mehr die Sonne sich vom Tage verabschiedet, desto mehr steigt Partystimmung auf die Monsternacht in Scherpenseel.

Irische Einwanderer in den USA pflegten am Tage vor dem Allerheiligenfest ihr Brauchtum. Durch Aufstellen der Kürbisköpfe sollten die Geister vertrieben werden. Die Amerikaner entdeckten dann ebenfalls die Halloween-Nacht als Vermarktungsartikel. Seit den 1990er Jahren ist die Halloween-Nacht in Europa immer populärer geworden, sie ist die Gruselpartynacht des Jahres. Auch in Scherpenseel.

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