Baesweiler - Gymnasium Baesweiler rein energetisch ein „Passivhaus“

Gymnasium Baesweiler rein energetisch ein „Passivhaus“

Von: ssc/fs
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Jetzt haben sie es schriftlich: Professor Wolfgang Feist vom Passivhausinstitut (Mitte, vorn) überreichte vor dem Gymnasium Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens (2.v.r.) und dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Peter Strauch (2.v.l.), das Passivhausstandard-Zertifikat. Foto: W.Sevenich

Baesweiler. Zu einer besonderen Zertifikatsübergabe hatten sich Bürgermeister Dr. Willi Linkens und der Technische Beigeordnete Peter Strauch vor der Dreifachturnhalle am Baesweiler Gymnasium eingefunden. Dort gab es das schriftliche Zeugnis darüber, dass die umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudes glänzend gelungen ist.

Auf Passivhaus-Standard befindet sich die Schule nun nach einem umfangreichen Umbau, der im Sommer 2009 begonnen hatte und von Bund und Land mit gut fünf Millionen Euro bezuschusst worden war. Ein Gutachten darüber hatte das Passivhausinstitut Darmstadt gefertigt. Beginnend mit dem Umbau des ersten Traktes wurden entsprechende baufachliche Nachweise dem Passivhausinstitut vorgelegt.

Nach Prüfung wurden seitens des Passivhausinstitutes entsprechende Zertifikate für die Bauabschnitte ausgestellt. Mit dem letzten Bauabschnitt, der Dreifachturnhalle, endete der Gesamtumbau des Gymnasiums.

Die letzten der noch erforderlichen Messungen wurden vor einigen Wochen gemacht, vom Passivhausinstitut geprüft – und führten jetzt zur Zertifizierung auch des letzten sanierten Bauabschnitts. Professor Wolfgang Feist vom Passivhausinstitut überreichte Bürgermeister Dr. Willi Linkens das Zertifikat bei einer Feierstunde. Mit dieser Übergabe sei eine der wesentlichen Auflagen des Förderbescheids erfüllt, „so dass das Sanierungsprojekt insgesamt als erfolgreich betrachtet werden kann“, sagte Wolfgang Feist.

Anlässlich der „Internationalen Passivhaustagung in Aachen“ fand die Exkursion nach Baesweiler statt, bei der sich die Teilnehmer aus ganz Europa und Japan vor Ort über das gelungene Sanierungsprojekt informieren konnten. Gut 100 Gäste hatten diese Gelegenheit genutzt.

Für Bürgermeister Linkens ein besonderes Signal: „Wir sind sehr stolz darauf, als eine Stadt von überschaubarer Größe einen Umbau realisiert zu haben, der international solche Beachtung findet.“ Dies umso mehr, weil der Schulbetrieb während der gesamten Umbauzeit aufrecht erhalten werden konnte.

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