Gymnasiasten von St. Ursula besuchen ihre Partnerschule in Liverpool

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Die Geilenkirchener Besucher mit ihren jungen, neuen Freunden der Partnerschule in Liverpool.

Geilenkirchen. Eine Gruppe von zehn Schülern der Qualifikationsphase des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula – in Begleitung ihrer Lehrer Claudia Villis und Frank Hülden – hatte sich zum ersten Mal auf den Weg nach Liverpool gemacht. Ziel war das St. Anselm‘s College im Stadtteil Birkenhead.

Der Besuch galt der neuen Partnerschule der Geilenkirchener. Beim St. Anselm‘s handelt es sich um ein katholisches Gymnasium („Grammar School“), das zusätzlich einen Sprachschwerpunkt im Fach Deutsch anbietet.

Während ihres einwöchigen Aufenthalts waren Schüler und Lehrer in Gastfamilien untergebracht, nahmen tagsüber am Unterricht der Partnerschule teil. Außerdem standen eine Exkursion in die alte Römerstadt Chester sowie eine Vielzahl von Besichtigungen in und um Liverpool auf dem Programm.

Besonders beeindruckt waren die Schüler vom historischen Teil der Stadt, welcher 2004 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch das vielfältige kulturelle Angebot überzeugte sehr, wobei das Klischee von der „heruntergekommenen Hafenstadt“ der Realität in keiner Weise standhielt. Und neben Fußball – die beiden Traditionsvereine FC Everton und FC Liverpool spielen hier – war auch der Besuch im Cavern Club, der „Geburtsstätte“ der Beatles, ein absolutes Muss.

Offen und herzlich

Dass man in England zum Frühstück auch mal gerne Würstchen, Bohnen und Speck isst und dass „Fish and Chips“ immer noch zu den Dauerbrennern an den englischen Imbissbuden gehören, lernten die Schüler spätestens an den Wochenenden, wenn sie mit ihren Gastfamilien in der Stadt und der näheren Umgebung unterwegs waren.

Die offene und herzliche Art der Engländer wurde dabei von allen Schülern als besonders angenehm empfunden. Weniger angetan zeigte sich die Gruppe jedoch von dem Vorschlag, Schuluniformen nach dem Vorbild der englischen Partner auch in Geilenkirchen einzuführen.

Wie viel man am Ende der Woche voneinander gelernt hatte, zeigte sich beim gemeinsamen „farewell evening“, dem Abschiedsabend. Bei indischem Curry, das im Norden Englands überaus beliebt ist, und deutscher Rockmusik endete das abschließende Länder-Quiz unentschieden. Weniger die Konkurrenz als der Spaß stand aber hier im Vordergrund.

Für den Gegenbesuch der englischen Freunde in Geilenkirchen im Februar 2014 sind bereits Ausflüge nach Aachen und Trier sowie verschiedene Unterrichtsprojekte geplant. Ob beim gemeinsamen Abschiedsessen dann aber Aachener Printen und holländische Frikadellen serviert werden, ist noch nicht klar.

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