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Guten Hunger: Neue Küche fürs Schwimmsportzentrum

Von: mabie
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Der entwurzelte Baum ist nur der Rest der ehemaligen Grünanlage hinter dem Schwimmzentrum des Westdeutschen Schwimmverbandes in Ubach-Palenberg. Hier wird in Kürze ein komplett neuer Anbau entstehen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Die ehemalige Zechengemeinde genießt unter Schwimmern einen ganz ausgezeichneten Ruf. Nicht nur als Sitz des größten Schwimmvereins der Region, der Schwimmabteilung des VfR Übach-Palenberg, sondern auch wegen einer anderen, landesweit bekannten Einrichtung: der Schwimmsportschule „Willy Isenberg” an der Carlstraße 8.

Das aus dem ehemaligen Bad der Gewerkschaft Carolus Magnus hervorgegangene Gebäude ist als Schwimmzentrum des Westdeutschen Schwimmverbandes (WSV) Anziehungspunkt für zahlreiche Schwimmer aus dem gesamten Land.

In den letzten Jahren wurde das Gebäude immer wieder überarbeitet. So sorgt seit dem Jahrtausendwechsel ein Blockheizkraftwerk (BHKW) für Wärme und Strom. Nun wurden wieder Bagger hinter dem Bau gesichtet.

In Kürze wird dann das mit einer Gymnastikhalle, 50 Betten, drei Seminarräumen, Sauna und Hallenbad mit fünf 25-Meter-Bahnen und drei Sprungbrettern ausgestattete Schwimmzentrum auch in Sachen Verpflegung den neuesten Stand erreichen.

Entsprechende Planungen wurden bereits im Jahr 2009 im zuständigen Ausschuss der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten vorgestellt.

Ein langer „Riegel”

Die bisherigen Küchenräume werden nach dem Um- und Ausbau künftig als Umkleide-, Lager-, Sozial- und Funktionsräume dienen. Neu ist ein langer „Riegel”, der im hinteren Bereich des jetzigen Baukörpers Platz findet.

Dort herrschen Tristesse und Vandalismusschäden, wie durch Graffiti, sowie ein durch Abrissunternehmen vorbereiteter Baugrund vor. Mit dem Erweiterungsbau in eingeschossiger Ausführung samt Flachdach und Anschluss an den bestehenden Bau ist das Geschichte.

Mit den vier Nutzungsbereichen Lichthof, dem internen „Sportlerrestaurant”, Küche und Nebenräumen sollen insgesamt 80 Speiseplätze entstehen.

Großzügige Fensterflächen

Auch wird die eigentlich ansehnliche Grünanlage über Terrasse und großzügige Fensterflächen mit in die Gestaltung eingebunden.

Eine Küche, die neuesten Anforderungen und Vorschriften erfüllt, sowie eine Anliefermöglichkeit über den nun als Seitenweg genutzten Weg neben der Halle in Richtung Carolus-Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist angedacht.
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