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Grüne Parkfläche sorgt für Diskussionsstoff

Von: hama
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Um die Grünfläche in der Mitte ging es bei der Diskussion im Gangelter Bauausschuss. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die UB-Fraktion im Rat der Gemeinde Gangelt hat in die jüngste Bauausschusssitzung einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Grünfläche an dem Abzweig Schinvelderstraße - Am Wald (gegenüber dem Altenheim) in Mindergangelt zu erhalten. Gewicht verlieh dem Antrag unter anderem eine Unterschriftenliste mit 100 Eintragungen der rund 200 Bürger.

Man sei aktiv geworden, weil ihm zu Ohren gekommen sei, dass diese Fläche dem Betreiber des Altenheimes als Parkplatz für seine Angestellten für „wenig Geld” zur Verfügung gestellt werden solle, so Heinz Huben, UB-Fraktionschef.

Das brachte Gerd Schütz (CDU) auf den Plan. Der fühlte sich zum einen in seinem Amt als Ortsvorsteher übergangen, weil nicht informiert, und konnte seinerseits berichten, dass es auf der Suche nach einem Konsens Gespräche mit Anwohnern und einem Vertreter der Heinrichs-Gruppe (Altenheimbetreiber) gegeben habe, in die dann diese Unterschriftenaktion platze.

Während des Schichtwechsels im Altenheim, so hatte es Heinz Huben gezählt, ständen in diesem Bereich bis zu 40 Autos geparkt. Dieses Haus habe zu Anfang 27 Betten und 18 Mitarbeiter gehabt. Nach der Modernisierung 2005 sind es 74 Pflegeplätze. „Die haben die Stellen in 400-Euro-Jobs umgewandelt und heute über 70 Mitarbeiter”, erklärte Huben die Vielzahl der Autos. „Notfalls muss der Betreiber dort eine Tiefgarage bauen”, war sein Lösungsvorschlag.

Natürlich habe der Bürgerwille in diesem Fall ein großes Gewicht, „aber warum versucht man denn nicht, das Problem gemeinsam zu lösen”, fragte für die CDU-Fraktion Wolfgang Erkens. Das war dann wiederum das Stichwort für Gerd Schütz: „Solange die Leute dort im rechtlichen Rahmen parken, können wir doch niemanden zwingen, dort zusätzliche Parkplätze zu bauen.”

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde dann der Beschluss gefasst, dass der Ortsvorsteher die Mindergangelter Bürger und Vertreter der Heinrichs-Gruppe zu einem Gespräch einlädt, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
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