Geilenkirchen - Geschichtspfleger: Feldpostbriefe in „Neuschrift“ zu lesen

Geschichtspfleger: Feldpostbriefe in „Neuschrift“ zu lesen

Von: mabie
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Vorsitzender Rudolf Müller (l., mit seinen Vorstandskollegen) führt weiterhin den Verein „Historisches Klassenzimmer“. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Mit dem Vorsitzenden Rudolf Müller, seiner Stellvertreterin Marianne Höppener und Schriftführerin Ingrid Müller im geschäftsführenden Vorstand geht das „Historische Klassenzimmer“ in die nächsten zwei Jahre.

Zur Versammlung in der Nikolaus-Becker-Stube stellte der Vorsitzende fest, dass der Weg als erfolgreiche Museums-Einrichtung fortgesetzt werde. Komplettiert wird der Vorstand durch Kassiererin: Martha Plum, Archivarin Annemarie Veckes, Beisitzer Johann Plum, Karin Kappes, Willi Stachowiak, Vereinsausschuss Josefine Rütten, Dr. Ferdinand Zander, Andreas Tegtmeyer, Garbiele Lennartz und Cornelia Grewe, Kassenprüfer Rosemarie Siebert und Erika Bongartz.

„Immer wieder erhalten wir die Bestätigung, dass wir ein Schulmuseum mit einer originalen Schulatmosphäre in einem intakten Schulhaus sind“, sagte Rudolf Müller. Mit allen Facetten der vor rund 100 Jahren noch sehr überschaubaren Einrichtung Schule und der von den 192 Mitgliedern immer wieder getragenen aktiven Mitarbeit im Verein wären Öffnungszeiten und Führungstermine umsetzbar.

Der Vorstand zeigt sich weiterhin offen für freiwillige Mitarbeit. 1968 Besucher kamen zu 79 regulären Öffnungstagen und 48 Sonderterminen. Auch durch der Arbeit für andere Einrichtung dieser Art, ist der Verein „Historisches Klassenzimmer“ über die Grenzen der Region hinaus bekannt.

Einer Bitte aus dem Saarland zur Übertragung von 34 Feldpostbriefen aus Sütterlin-Schrift in Normalschrift wurde von Annemarie Veckes, Ingrid Müller und Rolf Müller entsprochen. Für das laufende Jahr plant der Vorstand sechs Sondertermine, darunter zwei Fahrten und zwei Ausstellungen. Der Verein möchte zudem mehr Museumsstruktur erreichen, beispielsweise Übersicht durch Hinweisschilder.

Die Finanzen sollten dem Verein dabei nicht im Weg stehen, denn da ist „alles im grünen Bereich“. „Wir singen ein Loblied auf die Einfachheit der Bildung vergangener Zeit“, schloss Müller die Versammlung und freute sich auf zwei aktive Jahre.

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