Geilenkirchen - Genossen begrüßen die Nominierung Steinbrücks zum Kanzlerkandidaten

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Genossen begrüßen die Nominierung Steinbrücks zum Kanzlerkandidaten

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Breite Zustimmung für Peer Steinbrück: Die offizielle Nominierung des ehemaligen Bundesfinanzministers zum SPD-Kanzlerkandidaten kommt auch bei den Genossen an der Basis gut an. Foto: Imago

Geilenkirchen. Breite Zustimmung für Peer Steinbrück: Die offizielle Nominierung des ehemaligen Bundesfinanzministers zum SPD-Kanzlerkandidaten kommt auch bei den Genossen an der Basis gut an. Auf einen „Wahlkämpfer mit klarer Kante” freut sich Heiner Weißborn, SPD-Stadtverbandsvorsitzender in Übach-Palenberg.

Als Mann der klaren Worte habe er den ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten kennengelernt. „Das ist noch einer, der sagt, was er denkt. Der eiert nicht lang rum.” Solche Direktheit komme auch beim Volk an, ist Weißborn überzeugt. „Der ist gut vermittelbar. Steinbrück ist ein Mittelding aus vernünftiger Politik mit Sachverstand und menschlicher Nahbarkeit.” Mit solch einem „robusten Typen” werde der Wahlkampf in jeden Fall spannend, erhofft sich Weißborn. „Langweilig kann das nicht sein.”

Ob es am Ende auch erfolgreich wird? Rainer Mansel, SPD-Fraktionsvorsitzender in Gangelt, zweifelt nicht daran. „Mit ihm haben wir gegen Merkel die größten Chancen.” Nicht nur für ihn sei Steinbrück der Wunschkandidat gewesen, „ich denke, dass das auf die meisten in meinem Ortsverein auch zutrifft”. Gleichwohl räumt er ein, dass Steinbrück nicht bei jedem im SPD-Lager beliebt sei. Dennoch: „Im Wahlkampf wird er für die nötige Geschlossenheit sorgen können”.

Horst-Eberhard Hoffmann, SPD-Fraktionsvorsitzender in Geilenkirchen, sieht die Nominierung „sehr positiv, ich war schon immer ein Anhänger von Peer Steinbrück”. Dass viele Kritiker des Kandidaten bemängeln, dass der gerne mal verschiedene Meinungen in ein und derselben Sache vertrete, sieht Hoffmann sogar positiv: „Ich finde es gut, dass er die Dinge auch von verschiedenen Seiten beleuchtet und nicht festgefahren ist”. Seine Prognose: „Mit ihm erholen wir uns sicher von dem 23-Prozent-Debakel bei der Wahl 2009.”

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